Fortbildungen und Schulungen zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität

Unser Angebot

Mit unseren Fortbildungs- und Sensibilisierungsangebote zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität für verschiedene Berufsgruppen bieten wir Informationen über die gegebene Vielfalt von Geschlecht und geschlechtlicher Identität und machen diese anhand von Beispielen und Erfahrungsberichten nachvollziehbar. Zudem verdeutlichen wir die rechtlichen, soziologischen und medizinischen Hintergründe zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität, und vermitteln Empfehlungen für einen wertschätzenden Umgang.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns (Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0173- 836 4067), gerne besprechen wir mit Ihnen Ihren Bedarf.


Unsere Zielgruppen

  • pädagogische und psychosoziale Fachkräfte im Betreuungs- und Bildungsbereich, (z.B. Kindergarten, Schule, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Kinder- und Jugendheime, Hochschulen, Vereine, Bildungs- und Beratungseinrichtungen für Erwachsene)
  • Mitarbeitende und Lernende an medizinisch-therapeutischen Ausbildungsstätten, Mitarbeitende in Pflege- und Betreuungseinrichtungen
  • Arbeitskollegien von Behörden und Organisationen

Unsere Angebote richten sich nicht nur an die jeweiligen Fachkräfte in den Einrichtungen, sondern an alle Menschen vor Ort, die von einer unserer Veranstaltungen profitieren können.


Ihr Anliegen

Wir passen unsere Veranstaltung an Ihren Bedarf an, je nachdem ob Sie eine Informationsveranstaltung, einen Aufklärungsworkshop oder eine Sensibilisierungsschulung wünschen. Die Hintergründe, warum Sie sich an uns wenden, können durch einen konkreten Fall entstehen oder unabhängig davon.


Mögliche Gründe für eine Schulung

  • Sie sind Multiplikator_innen/ Fachkräfte und arbeiten mit Menschen zusammen, die Berührungspunkte mit Transsexuellen, Transgender oder Intersexuellen haben oder haben könnten.
  • Sie haben in Ihrer Einrichtung diskriminierendes Verhalten beobachtet und wollen dem mit einem Sensibilisierungsangebot entgegenwirken.
  • Sie sind transsexuell, transgender oder intersexuell und wollen in Ihrem (Arbeits-)Umfeld zu Ihrem Geschlecht und/ oder Ihrer Identität aufklären, sensibilisieren und kommunizieren.
  • Sie wünschen sich Aufgeschlossenheit und Aufgeklärtheit über Transsexualität, Transgender und/oder Intersexualität in Ihrem (Arbeits-)Umfeld.
  • Sie stellen sich Fragen über rechtliche Grundlagen, Schwierigkeiten eines offenen Umgangs mit der Vielfalt von Geschlecht und geschlechtlicher Identität im pädagogischen Alltag.
  • Sie sind daran interessiert, ihre Einrichtung im Inneren wie auch nach außen als offen und aufgeschlossen zu positionieren und/oder ihr Leitbild um den Bereich Akzeptanz der Vielfalt von Geschlecht zu erweitern.
  • Es ist Ihnen wichtig, in Ihrem beruflichen Kontext Kinder und Jugendliche bestmöglich zu begleiten; deshalb möchten Sie sich auf Anfragen von Kindern, Jugendlichen und Eltern/ Bezugspersonen zu diesen Themenfeldern vorbereiten.


Wie wir arbeiten

Die Teilnehmenden können Kompetenzen im Umgang mit Transsexualität, Transgender und Intersexualität erwerben und in Übungen anwenden lernen. Unsere Arbeitsweise bezieht die Teilnehmenden aktiv in eine Zusammenarbeit ein. Wir bieten Raum für persönliche Fragen über transsexuelle, transgender und intersexuelle Biographien und ermöglichen eine geschlechterbezogene Selbstreflexion, um einen wertschätzenden Umgang mit dem Thema zu erreichen.

 

Veranstaltungsorte

Baden-Württemberg-weit kommen wir zu Ihnen in Ihre (Bildungs-)Einrichtung, an Ihren Arbeitsplatz, in Behörden und Schulen und führen dort unsere Fortbildungen und Informationsveranstaltungen für Sie durch. Bei Bedarf können wir auch Veranstaltungsorte über das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg organisieren.

 
Begleitung über die Veranstaltung hinaus

Wir bieten Ihnen bei Bedarf gerne im Vorhinein oder Nachhinein der Veranstaltung eine Begleitung durch die Beratungsstelle TTI – Beratung zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität – an, falls Sie oder Ratsuchende individuelle Fragen im Beratungssetting klären möchten.

Neben der integrierten Evaluation der durchgeführten Veranstaltungen haben Sie auch im Nachhinein noch die Möglichkeit, uns zu kontaktieren und offene Fragen mit uns zu besprechen. Auch sind wir immer für ein nachträgliches Feedback offen und sind Ihnen gerne beim Zugang zu weiterführendem Informationsmaterial behilflich. Darüber hinaus können wir bei Bedarf Kontakte vermitteln, die wir durch unsere Erfahrungen aus der Durchführung verschiedenster Veranstaltungen aufgebaut haben.


Unser Ziel

Wir streben eine umfassende gesellschaftliche Aufklärung an, um in Ergänzung der bereits bestehenden Einzelhilfe Diskriminierungen abzubauen und gezielt Handlungskompetenzen aufzubauen. Hierfür erachten wir es als notwendig, sich mit der Vielfalt von Geschlecht und geschlechtlichen Identitäten umfassend und tiefergehend auseinanderzusetzen. Ziel ist hierbei eine informierte, verständnisvolle und akzeptierende Haltung aller Beteiligten.

Damit möchten wir dazu beitragen, dass sich transsexuelle, transgender und intersexuelle Kinder, Jugendlichen und Erwachsene in jeglichen sozialen Umfeldern wohl und sicher fühlen können.


Unser Team

Wir sind ein Team des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg e.V. mit transsexuellem, transgender, intersexuellem und queerem biografischem Hintergrund. Wir haben gute Erfahrung damit gemacht, wenn die Gruppen, mit denen wir arbeiten, unterschiedliche Menschen persönlich kennen lernen und Fragen aus derer direkten persönlichen Perspektive beantwortet bekommen. Somit können die Teilnehmenden von einer Mischung aus fundiertem Fachwissen und persönlichen Erfahrungen profitieren.


Kontakt

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0173- 836 4067

 

Wir freuen uns auf eine Veranstaltung mit Ihnen.

 

 

Das Projekt „Fortbildungsangebote und zielgruppenspezifische Beratungsangebote zu Transsexualität, Transgender und Intersexualität in Baden-Württemberg“ wird gefördert im Rahmen des Aktionsplans „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Datenschutz

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Internetseite und Ihrem Interesse an der Arbeit des Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg verpflichtet sich, sämtliche Informationen und erfassten Daten der Menschen, die diese Webseite aufrufen, zu schützen und vertraulich zu behandeln. Gespeicherte Daten werden nur in der in dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Weise verarbeitet. Eine weitere Verwendung personenbezogener Daten darüber hinaus ist nicht vorgesehen.


Personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten sind nach § 3 Abs. 1 BDSG Informationen über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person. Dazu gehören zum Beispiel Informationen und Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse aber auch Nutzungsdaten wie Ihre IP-Adresse


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Datensicherheit und Datenschutz bei Kommunikation per E-Mail

Wenn Sie uns per E-Mail anschreiben, gelangt Ihre E-Mail an die entsprechende E-Mail-Adresse unserer Organisation. Die personenbezogenen Daten werden damit gespeichert und bearbeitet. Diese durch die Nutzung erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Bei der Kommunikation per E-Mail kann die vollständige Datensicherheit von uns nicht gewährleistet werden, sodass wir Ihnen bei Informationen mit hohem Geheimhaltungsbedürfnis den Postweg empfehlen.


Weitergabe Ihrer Daten

Eine Weitergabe Ihrer persönlichen Daten an Dritte erfolgt ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung nicht - sofern dies nicht zur Erbringung der geforderten Leistungen erforderlich ist. Auch gegenüber auskunftsberechtigten staatlichen Institutionen und Behörden erfolgt die Weitergabe Ihrer Daten nur nach den gesetzlichen Bestimmungen oder einer entsprechenden gerichtlichen Entscheidung.


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Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg
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Fax: +49 711 51872608
Telefon: +49 711 40053020

Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für weitergehende Fragen zu unseren Hinweisen, zum Datenschutz und zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten zur Verfügung.


Änderung der Datenschutzhinweise

Aufgrund der stetigen Entwicklung neuer Internet-Technologien und Änderungen geltender Datenschutzbestimmungen wird unsere Datenschutzerklärung im erforderlichen Umfang aktualisiert. Somit gilt immer die abrufbare Datenschutzerklärung zum Zeitpunkt Ihres jeweiligen Besuches auf unserer Internetseite.

Ansprechpersonen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen bei den Polizeipräsidien des Landes Baden-Württemberg

Zwischenzeitlich gibt es bei allen Polizeipräsidien in Baden-Württemberg Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gleichgeschlechtlicher Lebensweisen. Ein Grund hierfür ist, dass das Verhältnis zwischen Polizei und Community verbessert werden soll.

Es darf nicht sein, dass Strafanzeigen und Vorfälle aus Angst vor Diskriminierung nicht gemeldet werden. Die Dunkelziffer der Straftaten muss aufgehellt werden.

Hierzu gibt es zwei Angebote:

Die AgL wollen ein Bindeglied sein und können Auskünfte und Hilfestellung geben. Die Liste der AgL mit den Kontaktdaten, sortiert nach Regionen, steht zum Herunterladen bereit. Ihr könnt Euch dort melden, wenn ihr Hilfe braucht oder Fragen habt!

 

 

Impressum

Herausgegeben von:
Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
Adlerstraße 12, 79098 Freiburg i.Brg.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts:
Sprechendenrat des Netzwerks bestehend aus Mathias Falk, Isabelle Melcher, Angela Jäger, Tamara Kailuweit.

Kontakt zum Netzwerk:
Sprechendenrat: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Geschäftsstelle: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Design:
Christoph Michl

Technische Betreuung der Website:
1-2-3server.de - Ronny Takacs E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Registereintrag
Verein zur Unterstützung des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg e.V.
Eintragung im Vereinsregister
Registergericht: Amtsgericht Freiburg
Registernummer: VR 2241

Themengruppen

Warum gibt es Themengruppen?

Die Themengruppen sind die Basis für die thematische Arbeit im Plenum und für ein gemeinsames Verständnis untereinander. Sie ermöglichen dem Netzwerk von Synergie zu profitieren, den Ausgleich unterschiedlicher Interessen zu ermöglichen und die Vielfalt in der Tat zu berücksichtigen.

In verschiedenen Themengruppen werden Inhalte für das gesamte Netzwerk aufbereitet und gemeinsame Positionen erarbeitet. Die dazu erarbeiteten Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze konzentrieren sich darauf, wie und von wem politische sowie gesellschaftliche Forderungen konkret umgesetzt werden können. Dabei beziehen sich unsere Stellungnahmen vor allem auf Vorhaben und Projekte auf Landesebene.

Aufgabe der Themengruppen ist es, Inhalte für das Netzwerk aufzubereiten. Wesentliches Ziel ist es,

  1. konsensfähige Positionen zu erarbeiten und Divergenzen für das Netzwerk inhaltlich aufzubereiten und
  2. Formen und Ansatzpunkte für die politische Arbeit formulieren.

Bei der Arbeit des Netzwerks wie auch der Themengruppen ist immer die Einbindung der beiden zwei Querschnittsthemen zu klären und deren inhaltliche Berücksichtigung sicherzustellen. Diese sind:

  • Transsexualität und
  • Geschlechterdifferenz

Welche Themengruppen gibt es im Netzwerk?

Aktuell wurde die Zusammenarbeit in folgenden Themengruppen beschlossen:

Fachinformationen / Hilfe für Helfende

Strukturelle Lösungen fördern, einfordern und umsetzen

Systematische Schutzbedarfserhebung und Umsetzung von Schutzgarantien für LSBTTIQ Geflüchtete - Verfahrensvorschlag (Mai 2018)

Die Identifikation des besonderen Schutzbedarfs von Geflüchteten und die Gewährleistung der entsprechend zu leistenden Aufnahmebedingungen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Landes. Über die Identifizierung und das genaue Vorgehen besteht allerdings immer noch allgemeine Unklarheit, entsprechende Maßnahmen werden oftmals versäumt oder als nicht notwendig erachtet. Die Antragstellenden werden in der Folge häufig in ihren Rechten verletzt. Daher erarbeitete die Themengruppe Refugees helfen des Netzwerkes LSBTTIQ Baden-Württemberg im Frühjahr 2018 einen Verfahrensvorschlag, welcher mit einfachen Ergänzungen im bestehenden Ablauf Schutz für alle Geflüchteten ermöglicht.

Das Land Baden-Württemberg hat damit einen ausgearbeiteten Vorschlag für ein handhabbares Verfahren, mit welchem bestehendes europäisches Asylrecht tatsächlich umsetzbar ist und das Land Baden-Württemberg Geflüchteten mit besonderer Schutzbedürftigkeit im Asylverfahren in klaren Schritten gerecht werden kann. Die Kurzfassung zum Verfahrensvorschlags fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

Der Verfahrensvorschlag wird unterstützt von:

Logo des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg  Logo der Landesarbeitsgemeinschaft Antidiskriminierungsberatung Baden-WürttembergLogo des Verbands für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie (VLSP*)

  Logo des Heidelbergers Antidiskriminierungsprojekt „HD.net-Respekt!“Logo des Netzwerks für Gleichbehandlung in FreiburgAntidiskriminierungsstelle Esslingen, LogoLogo des Vereins adis e.V. Reutlingen und TübingenLogo des Büros für Antidiskriminierungsarbeit

 

Dokumentation des Fachtags "Angekommen. In Sicherheit?" (Juni 2017)

Die Dokumentation zum Fachtag erschien Ende des Jahres 2017: Mit Vorträge und Workshopberichten bietet die Broschüre kompakt wesentliche Informationen und fasst die zentralen Botschaften des Fachtags an Politik und Community zusammen. Die Angebote zur Vernetzung sowie Best-Practice-Beispiele zeigen konkrete Strategien und Vorgehensweisen in Baden-Württemberg auf. Jetzt gilt es die Handlungsbedarfe und gemeinsam formulierten Ziele umzusetzen.

Mehr Informationen in der abschließenden Pressemeldung. Conference conclusions in English, please download here.
(Juni 2017, Themengruppe Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg)

 

Positionspapier (Juli 2016)

Das Positionspapier zu dringenden Handlungsbedarfen für eine sichere Unterbringung von LSBTTIQ Geflüchteten in Baden-Württemberg gibt den Stand von Juli 2016 wieder (Themengruppe Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg).

 

Geflüchteten einen Anschluss an die LSBTTIQ Community bieten

Nehmen Sie Kontakt mit Gruppen vor Ort auf. Die Gruppen der Themengruppe Refugees helfen gerne weiter.

Bei Bedarf unterstützen wir sie bei der Vernetzung vor Ort. Über die zentrale Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist das Netzwerk zudem als zentraler Kontakt erreichbar und vermittelt Ratsuchende und Unterstützer_innen soweit möglich an Hilfsangebote vor Ort.

Broschüre „Schutz finden in Deutschland: Fragen und Antworten für LSBTI*-Geflüchtete“ des LSVD Berlin-Brandenburg (April 2018)

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Geflüchtete, die in Deutschland ankommen, haben viele Fragen. Wie finde ich eine sichere Unterkunft? Muss ich über meine sexuelle oder geschlechtliche Identität reden? Wo finde ich Hilfe? In diesem Handbuch sollen die wichtigsten Fragen, die sich speziell diese Gruppe der geflüchteten Menschen stellt, auf Deutsch, Englisch, Farsi und Arabisch beantwortet werden.

Die Broschüre beruht auf den Erfahrungen mit der Beratung und Unterstützung von LSBTTIQ-Geflüchteten im Rahmen des Projektes „SUPPORT – Homosexuelle und transgeschlechtliche Flüchtlinge stärken“ in Berlin. Ziel dieses Modellprojekts war es, die Aufnahmebedingungen für LSBTTIQ-Geflüchteten in Berlin und Brandenburg zu verbessern. Zwei Jahre wurde es "aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) kofinanziert – mit Unterstützung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin als Drittmittelgeber."

Das gedruckte Handbuch kann auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenfrei beim Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg bestellt werden.

 

 

Sich selbst informieren und weiterbilden

Informationsflyer zu besonderem Schutzbedarf von LSBTTIQ Geflüchteten des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg

Handreichung für die Betreuung und Unterstützung von LSBTTI*-Flüchtlingen (Gemeinsam hg. ASB e.V., LSVD e.V. und Paritätischen Gesamtverband mit Unterstützung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung, Juni 2016) (in Deutsch)

Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt – auch in Flüchtlingsunterkünften. 2015 - Positionspapier des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Berücksichtigung der Bedarfe von geflüchteten LSBTI* im Gewaltschutzkonzept zur Unterbringung von Geflüchteten in NRW (März 2016, Positionspapier gezeichnet von LAG Lesben in NRW e.V., Kampagne „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“, Schwules Netzwerk NRW e.V., SchLAu NRW, Landeskoordination Anti-Gewalt-Arbeit, Integrationsagentur im rubıcon e.V.)

Nutzen Sie die Angebote der spezialisierten LSBTTIQ Beratungsstellen in Baden-Württemberg.

Eine hilfreiche Zusammenstellung von Informationen zum Thema Hilfe für LSBTTIQ Geflüchtete in verschiedenen Sprachen ist zu finden unter http://www.queer-refugees.de/material/

Die Broschüre "Coming-Out - Alles was du wissen mußt" bringt auf 28 Seiten viel Nützliches und Wissenswertes rund um das Coming Out von LSBTTIQ auf den Punkt, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Weg der Selbstfindung beizustehen und Mut zu machen. Sie ist auch in Arabisch und Leichter Sprache erhältlich. 

Zweisprachig in Russisch und Deutsch, Türkisch und Deutsch und Arabisch und Deutsch bietet die Broschüre „Liebe verdient Respekt“ Informationen über Homosexualität (2011, hrsg. vom LSVD).

Forderung zu vielen Themen - eine Broschüre

Themenheft - Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg Das Themenheft des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg ist eine Zusammenstellung politischer Handlungsfelder und konkreter Maßnahmen, mit denen das Land Baden-Württemberg aktiv werden kann, um die Lebensqualität lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller, transgender, intersexueller und queerer Menschen (LSBTTIQ) im Land zu verbessern.

Das Themenheft wurde möglich dank der Vorarbeiten der Themengruppen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg. Die im Heft zusammengefassten Maßnahmen wurden von den im Jahr 2015 über 70 im Netzwerk zusammengeschlossenen Organisationen, Einrichtungen und Gruppen erarbeitet.

Die formulierten Forderungen werden im Konsens von allen Netzwerkmitgliedern getragen. Auch zwei Jahre später sind diese Forderungen Leitfaden für die Netzwerkarbeit - auch wenn bei manchen Punkte sich schon einiges geändert hat. 

>>> Download des Themenhefts: PDF Version (Stand: Februar 2015).
Frühere Auflagen: Erste Auflage (November 2013).