Lesbisch‐Schwule Geschichtswerkstatt im CSD Rhein‐Neckar e.V.

Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt im CSD Rhein-Neckar e.V.
c/o Ilona Scheidle
Eichelsheimerstr. 51
68163 Mannheim


Gründungsjahr
: 2011
Telefon: 0621 - 8326093

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www.ilonascheidle.de


Forscht nach Zeugnissen von Menschen, die - der Liebe wegen - unsichtbar waren, gesellschaftlich ausgegrenzt wurden und vielfaches Leid erlebt haben.
Sucht nach Menschen, die ihre Stimme erhoben, die sie in die Symphonien von Befreiung einbrachten und die Rufe nach Emanzipation in ihrer Vielfältigkeit stärkten.
Dokumentiert unterschiedliche Formen an Repression und Diskriminierung, die lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen in der Vergangenheit und in der aktuellen Zeitgeschichte erlebten und erleben.
Sichert Quellen, Objekte und Nachlässe.
Recherchiert  nach Menschen aller Geschlechter und nach Dingen jenseits gegenderter Codierung sowie nach lebendigen Diskursen und Forschungskontexten.
Interviewt Zeitzeug_innen.
Berät bei Quellenfragen.
Vermittelt passende Archive und Aufbewahrungsorte für „die andere Geschichte“.
Interveniert in intellektuelle und in urbane Strukturen, die Geschichte festschreiben.

Die Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt  wurde 2011 als ein Projekt im CSD-Rhein-Neckar e.V. initiiert. Der Mannheimer Aktionsplan für Toleranz und Demokratie ermöglichte außeruniversitäre Forschung zur stadthistorischen Geschichte von Homosexualität_en mit queer-feministischer Perspektive.

Der breiten Öffentlichkeit werden die Ergebnisse in Mannheim durch den Stadtrundgang ®„Queer in the city“ vermittelt, in dem Verfolgungs-, Befreiungs- und Subkulturgeschichten in der vierhundert jährigen Stadtgeschichte Mannheims vorgestellt werden.