Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ

Vision

Wir wünschen uns eine Gesellschaft, in der geschlechtliche Vielfalt anerkannt ist und gelebt werden kann. Gleich- und gegengeschlechtliche Liebe und Beziehungen sollen gleichberechtigt und gleichgestellt sein.

Geschlechtliche Vielfalt und die Vielfalt der sexuellen Orientierungen sollen im Geiste der Menschenrechte selbstverständlich und im Alltag lebbar sein. Wir wollen eine Gesellschaft, die sich frei macht von Heteronormativität und Androzentrismus.

Zielsetzung

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul- bisexuell- transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Wir zeigen bereits damit unsere Vielfalt und die Vielgestaltigkeit von Geschlecht und sexueller
Orientierungen.

Ziel des Landesnetzwerks in Baden-Württemberg ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten.

Dabei greift das Netzwerk auf die vorhandenen Kompetenzen und Expertisen der Mitglieder zurück. Die Bündelung der Aktivitäten vor Ort erzielen Synergieeffekte, die das gesellschaftliche Engagement der Mitgliedsgruppen verbessern.

Die Eigenständigkeit jedes Mitglieds wird respektiert und alle Mitglieder arbeiten gleichberechtigt.

Akzeptanz und Anerkennung der Vielfalt

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg steht für die Akzeptanz und Anerkennung der Vielfalt in zwei Dimensionen:

  • Akzeptanz der Vielfalt von Geschlecht und
  • Akzeptanz von Lebensformen jenseits heteronormativer Entwürfe.

Damit setzt sich das Netzwerk ein für das Recht auf selbstbestimmte sexuelle Orientierung bzw. Identität und das Recht auf selbstbestimmte geschlechtliche Identität. Die Vielfalt von Geschlecht geht für uns einher mit dem Ziel einer gleichberechtigten Repräsentanz der Geschlechter.

Standards und Qualitätssicherung in der Beratung

Direkt zum Download hier - das Nachschlagewerk für Fachleute und interessierte Laien. 

Neu aus Baden-Württemberg

STANDARDS UND QUALITäTSSICHERUNG für
psychosoziale Beratungsangebote für LSBTTIQ Menschen

Entwickelt im Qualitätszirkel des Projektes „Etablierung landesweiter Beratung für lesbische, schwule, bisexuelle,
transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen“ des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg

 

Herausgegeben vom:
Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg, 2017

 

Zusammengestellt von:
Tom Fixemer, Margret Göth und Jochen Kramer

 

Nachfragen zur Broschüre gerne an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

1. Auflage - Copyright (C) 2017
Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg,
Adlerstraße 12, 79098 Freiburg
Website: www.netzwerk-lsbttiq.net

 

Auf Anfrage ist die Broschüre lieferbar gegen Erstattung der Versandkosten - solange der Vorrat reicht.

 

 

Zitierung

 

Fixemer, T., Göth, M. & Kramer, J. (2017). Standards und Qualitätssicherung für psychosoziale Beratungsangebote für lsbttiq Menschen. Entwickelt im Qualitätszirkel des Projektes  „Etablierung landesweiter Beratung für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen“. Freiburg: Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg, Eigenverlag. DOI: 10.17194/vlsp.2017.1 

 

Alle Rechte vorbehalten. Abdruck oder vergleichbare Verwendung von Arbeiten des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg ist auch in Auszügen nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung gestattet.

 

 

Unser Dank an ein starkes Team!

 

Diese Übersicht über notwendige Standards und Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Beratung von LSBTTIQ Menschen wurde zusammenstellt von Tom Fixemer, Margret Göth und Jochen Kramer auf der Grundlage der Diskussionen und Entwicklungen im Qualitätszirkel des Projekts „Etablierung landesweiter Beratung für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen“.

 

Seit Novemebr 2015 ist das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg Trägerin dieses Projekts, welches Startpunkt für die Themengruppe Beratung war und im Sommer 2015 von den im Bereich Beratung tätigen Organisationen im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg konzipiert und entwickelt worden war.

 

Diese Projekt wie auch die Broschüre über Standards und Möglichkeiten der Qualitätssicherung wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Aktionsplans „Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg“ durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg sowie die unermüdliche Mitarbeit aller Beteiligten und ihrer unglaublich hohen Expertise.

 

Wir danken allen Aktiven des Netzwerks wie auch allen Unterstützer_innen für diese wichtige Arbeit.

 

 

Sie wollen die Beratungsarbeit für LSBTTIQ Menschen in Baden-Württemberg unterstützen?

 

Bei Projektbeginn im November gab es persönliche Beratungsangebote nur an den drei Standorten Freiburg (Rosa Hilfe e.V.), Mannheim (PLUS) und Stuttgart (fetz Frauenberatungs- und Therapiezentrum e.V.). Bis Ende 2016 konnte das Angebot auf zwölf Standorte ausgeweitet werden, vom Ulm, Ravensburg über Konstanz, Heidelberg bis nach Stuttgart. Zudem wird Beratung auch per Telefon, Skype oder Mail angeboten.

 

Dieser Erfolg bedeutet auch, dass schon heute viel mehr Menschen Beratung anfragen können. Falls Sie zur Absicherung dieser Beratungsangebote sowie zur landesweiten Vernetzung und dem ntowendigen fachlichen Austausch beitragen wollen, freuen wir uns über Spenden.

 

Alle Details dazu finden Sie unter Spenden.

 

Interne Abfrage: Projektanträge an das Land 2015/2016

Auf dem Plenum in Freiburg haben wir vereinbart, unsere Erfahrungen in Bezug auf die Projektanträge im Rahmen des Aktionsplans an das Land (Herbst 2015, Januar 2016) zu vernetzen. Dafür bekam die Geschäftsstelle den Auftrag, die Projektanträge zentral zu sammeln.

Zur Vereinfachung Eurer Rückmeldung wurde ein Formular entworfen.

Ziel?

Ziel ist es, als Netzwerk Wissen zu sammeln, um Vernetzung aktiv zu unterstützen, Synergien zu fördern, Kenntnisse über Erfolge zu erhalten und Material für Themengruppen festzuhalten. Es geht uns konkret um:

  • die beantragte Fördersumme
  • Inhalt (Art des Projekts, Inhaltliche Schwerpunkte)
  • Zielgruppen
  • Beteiligte/Kooperationen

Wenn ihr im Herbst 2015 oder im Januar 2016 einen Antrag auf Projektunterstützung im Rahmen des Aktionsplans gestellt hattet, schickt die abgefragten Infos bitte an unsere Geschäftsstelle. Füllt das Formular aus und schickt es an die Geschäftsstelle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Falls Euch die Rückmeldung in einer E-Mail einfacher als das Ausfüllen des Formulars erscheint, freuen wir uns auch per E-Mail über Eure Infos.

 

Warum eigentlich?

Die zweite Runde Fördermittel an Kleinprojekte wurde mittlerweile vom Sozialministerium vergeben. Es gab wieder einige glückliche Gewinner_innen, aber auch viele tolle Projektideen, die nicht gefördert werden. Alle diese Projektideen sind Ausdruck der Expertise der Mitglieder. Gleichzeitig sind sie auch Ausdruck bestehender Bedarfe in der Community und damit wichtige Belege für politische Diskussionen. Dafür möchten wir beginnen, dazu die wichtigsten Informationen aus dem Netzwerk zu sammeln und kontinuierlich einen Überblick behalten.

Die Projektmittel für Kleinprojekte im Rahmen des Aktionsplans sind Ergebnis der politischen Arbeit des Netzwerks auf Landesebene. Allerdings ist festzustellen, dass im Netzwerk der Überblick darüber fehlt, wer Anträge stellt, zu welchen Themen, in welchem Umfang. Dieser Überblick ist dringend notwendig, um die Interessen des Netzwerks auf Landesebene weiterhin gut vertreten zu können. Um bspw. weitere Ansprüche auf Projektgelder anzumelden, thematische Brennpunkte zu identifizieren oder Leerstellen bei bestimmten Themen zu erkennen.

Vertraulichkeit?

Selbstverständlich könnt Ihr nur die Fragen beantworten, die Ihr weitergeben möchtet. Selbstverständlich wird die Geschäftsstelle Eure Anträgen vertraulich behandeln. Wichtig sind die zusammengefassten Infos für die Themengruppen sowie als Hintergrundwissen bei politischen Anfragen.

Die Infos könnten damit zunächst anonym bleiben bzw. wenn Vernetzung gewünscht ist, kann die Geschäftsstelle den Kontakt unter den Interessierten herstellen. Die Geschäftsstelle formuliert in Rücksprache mit dem Sprechendenrat Vorschläge an Themengruppen – falls Fragestellen oder Handlungsbedarfe deutlich werden.

Die Geschäftsstelle gibt keine Details nach außen weiter. Der Sprechendenrat kann in Gesprächen mit politischen Gesprächspartner_innen die Anzahl und Themen benennen.

LSBTTIQ Jugend in Baden-Württemberg

Du suchst eine Jugendgruppe in deiner Nähe?

Für LSBTTIQ Jugendliche und Interessierte gibt es viele Gruppen und Angebote - vielleicht auch bereits in deiner Nähe. Schau einfach unter Gruppen nach!

Nichts in deiner Nähe?

Wenn es in deiner Umgebung noch keine Gruppen geben sollte, starte doch selbst eine. Im Internet findest du bestimmt Gleichgesinnte, die dich verstehen und auch auf der Suche nach neuen Freund_innen sind. Denn zusammen ist es immer schöner als allein. Wir wünschen dir eine aufregende Zeit mit vielen spannenden Momenten und Begegnungen. Falls du Unterstützung möchtest, melde dich einfach bei unserer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Du möchtest Informationen, Beratung oder einfach jemanden zum vertraulich reden?

Du suchst Informationen, Adressen für Beratung oder Anlaufstellen? Unter Beratung und Infos wirst du vieles finden.

 

Du suchst Informationen rund um Coming-Out?

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg hat eine Coming-Out-Broschüre im Hosentaschenformat aufgelegt. Die Broschüre "Coming-Out - Alles was du wissen mußt" bringt auf 28 Seiten viel Nützliches und Wissenswertes rund um das Coming Out auf den Punkt, um Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Weg der Selbstfindung beizustehen und Mut zu machen. Aufgrund der großen Nachfrage und Dank der Unterstützung durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren konnte im Frühjahr eine 2. Auflage realisiert werden.

Ihr werdet sehen, die eigene sexuelle Orientierung ist völlig in Ordnung und Geschlecht ist einfach vielfältiger als die übliche Gegenüberstellung zwischen Mann und Frau der Welt weismachen will. Der Mut, zu sich selbst zu stehen und sich anzunehmen, zahlt sich aus.

Wir schicken dir auch gerne die Broschüre zu, wenn du uns die Versandkosten erstattest.
Schreib uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.