Internationaler Frauentag 2016

Seit über 100 Jahren wird der 8. März als Internationaler Frauentag gefeiert. An diesem Tag demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg positioniert sich eindeutig: Gewalt gegen Frauen muss zum Thema gemacht werden, egal wann und wo sie passiert und von wem sie ausgeübt wird. Sexualisierte Gewalt darf nicht nur dann gesellschaftlich verurteilt werden, wenn die Täter als die vermeintlich „Anderen" identifiziert werden: Wirksame Konzepte zum Schutz von Frauen müssen alle Frauen mit einbeziehen. Der Schutz von Frauen darf nicht zum Vorwand rassistischer Argumentationen werden. Mehr dazu in unserer Pressemitteilung zum 8. März.

Mit vielen anderen zusammen ruft daher auch das Netzwerk LSBTTIQ auf, sich an Aktionen zum Internationalen Frauentag zu beteiligen. Die Sichtbarkeit aller Frauen in ihrer ganzen Vielfalt ist wichtig. Die Vielfalt weiblicher Lebens- und Seinsformen wird erkennbar durch die Sichtbarkeit von Lesben, bisexuellen Frauen, transsexuellen Frauen, queeren Frauen, transgender Frauen und intersexuellen Frauen und ihren Mitstreiter_innen. Gute Treffpunkte bieten die Veranstaltungen von Mitgliedern des Netzwerks - Informationen und Kundgebung:

 

Stuttgart: Internationaler Frauentag auf dem Stuttgarter Schlossplatz
Kundgebung zum Internationalen Frauentag

Das Stuttgarter Frauennetzwerk lädt Euch ganz herzlich zum Internationalen Frauentag am 8. März auf den Stuttgarter Schlossplatz um 16.30 Uhr ein. Wir möchten zusammen mit Euch für ein gewaltfreies, selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben ohne Kriege und Not, für Menschenrechte, für eine sozial gerechte Welt und Frieden kämpfen und feiern. Der Internationale Frauentag hat dieses Jahr das Motto „Wir legen unsere Forderungen auf den Tisch“. Deshalb werden wir auf dem Schlossplatz eine lange Tischreihe aufbauen und unsere Forderungen präsentieren. Bringt auch ihr eure Forderungen mit und legt sie zu unseren dazu. Wir freuen uns auf Euch und unsere gemeinsame Aktion.

  • Termin: Dienstag 8. März 2016, 16:30 Uhr
  • Ort: Stuttgarter Schlossplatz
  • Veranstalterin: Stuttgarter Frauennetzwerk
  • Informationen: www.stuttgart.de/img/mdb/item/535739/113961.pdf, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Tübingen - Holzmarktspektakel mit Austausch, Infos, Offenen Mikros, Musik, Tanz und viel Spektakulärem

  • Termin: Dienstag 8. März 2016, 15-17 Uhr
  • Ort: Holzmarkt Tübingen
  • Veranstalterin: Frauennetzwerk 8. März Tübingen u.a. mit BAF e.V. Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs
  • Informationen: http://fnwtuebingen.blogspot.de/
  • Mehr: anschließend ab 20 Uhr FrauenKulturFest im Tübinger Rathaus

 

Tübingen - Party zum 105. Internationalen Frauentag

Jedes Jahr im Kampf um die Frauenrechte ist wichtig und jedes Jahr hat sich gelohnt! Heute wollen wir uns freuen an den Frauenfreundschaften, die wir geschlossen haben und an den Kämpfen, die wir gewonnen haben!
Deshalb lasst uns heute feiern! Mit DJ Gabi wollen wir uns in dieser Nacht berauschen an guter Musik, Tanz und leckeren Erfrischungen (mit und ohne Alkohol).

  • Termin: Samstag 12. März 2016, ab 21 Uhr
  • Eintritt: 6 €
  • Ort: Frauencafé achtbar im Frauenprojektehaus, Weberstraße 8, Tübingen
  • Veranstalterin: Frauencafé achtbar Tübingen e.V.
  • Informationen: http://achtbar-tuebingen.de

 

Heidelberg - Wikipedia Wird Weiblich
Workshop

Wikipedia ist die meistgenutzte Online-Enzyklopädie der Welt. Wiki-Inhalte bestimmen unser Denken und unsere Wissensbestände. Doch 90 % der biografischen Einträge handeln von Männern und werden von Männern geschrieben. Frauen-Biografien fehlen. Wikipedia ist ein Beteiligungsprojekt – wer macht mit? In diesem Workshop erfahren Sie, wie eigene Beiträge erfolgreich in Wikipedia eingepflegt werden können. Am Beispiel von Anna Blum, der ersten Ehrenbürgerin Heidelbergs, wird verdeutlicht, welche Strategien hilfreich sind, um FrauenLesbenGeschichte sichtbar zu machen. Wir enthüllen Geheimnisse wie den „Relevanzcheck“ und vermitteln, wie leicht Arbeiten in der weiten Wiki-Welt sein kann. Die Teilnehmerinnen lernen am vhs-PC, wie Stichworte definiert, Links erstellt, vorhandene Artikel erweitert werden oder wie ein neuer Artikel mit „Wiki-Schreibstil“ entsteht. Unterlagen zu Politikerinnen-Biografien liegen vor – Sie können gerne auch eigenes Material mitbringen, um Geschichte(n) von Frauen zu sichern. Wikipedia braucht Autorinnen: Werden Sie Wiki-Woman!

Anmeldung: Direkt bei der VHS - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (KURS Nr. 2075)

  • Termin: Samstag 12. März 2016, 10 - 16 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Heidelberg / RAUM 102 - Bergheimer Straße 76, 69115 Heidelberg
  • Veranstalterin: Kooperation der Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt & Volkshochschule Heidelberg & Frauenreferat der Landeszentrale für politische Bildung BW
  • Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Ludwigshafen: Vom Gewinn LesbenFrauenGeschichte zu suchen, zu sichern und zu vermitteln
"best praxis" aus drei Jahrzehnten queer-feministischer Lesbengeschichtsforschung"
Vortrag im Begleitprogramm der Ausstellung "Vom anderen Ufer"

Vom Gewinn LesbenFrauenGeschichte zu suchen, zu bewahren und zu vermitteln Wie „Geschichten aus dem Untergrund“ sei lesbische Kultur und Lebensfülle allein Jenen sichtbar, die sich ihren eigenen Zugang erschlossen hätten. Dies führte Charlotte Wolff in den Siebziger Jahren aus, als die namhafte Schriftstellerin und Sexualwissenschaftlerin ihre Studien zu weiblicher Homosexualität und ihre Forschungen zu Bisexualität vorlegte. Den Fragen, welche Folgen diese Einschätzung für das kollektive Erinnerungsvermögen einer Gesellschaft hat, widmet sich die Präsentation und öffnet Blick- und Sichtweisen darauf, was zu finden, zu sichern und zu tradieren möglich ist. Vortrag von Ilona Scheidle, M.A. Freie Historikerin

  • Termin: Donnerstag 17. März 2016, 19:00-21:00 Uhr
  • Ort: Stadtmuseum im Rathauscenter Ludwigshafen, aktuelle Ausstellung "Vom anderen Ufer", Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen am Rhein
  • Veranstalterin: Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt Heidelberg-Ludwigshafen-Mannheim
  • Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Archiv - Wir machen Geschichte!
Zum Frauentag 2014 und 2015 fanden rund um den 8. März in verschiedenen Städten Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit.

Frauentag2014
Frauentag2015

Internationaler Frauentag 2017

Seit über 100 Jahren wird der 8. März als Internationaler Frauentag gefeiert. An diesem Tag demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Frauen in vielen Bereichen unserer Welt „unsichtbar“ gemacht werden. Ebenso erinnert der Tag an den Einsatz und das große Engagement vieler, vieler Frauen für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

Mit vielen anderen zusammen ruft daher auch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württmberg auf, sich an Aktionen zum Internationalen Frauentag zu beteiligen. Die Sichtbarkeit aller Frauen in ihrer ganzen Vielfalt ist wichtig. Die Vielfalt weiblicher Lebens- und Seinsformen wird erkennbar durch die Sichtbarkeit von Lesben, bisexuellen Frauen, transsexuellen Frauen, queeren Frauen, transgender Frauen und intersexuellen Frauen und ihren Mitstreiter_innen.

Auch zum Frauentag 2017 finden in ganz Baden-Württemberg wieder viele Aktionen für die Sichtbarkeit der Vielfalt von Frauen statt. Zahlreiche Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen verschiedene öffentliche Aktionen auf die Beine:

 

Heidelberg

Safer Space meets Gesprächskreis für Frauen mit und ohne Behinderungen
Gemeinsamer Austausch

Zur Einstimmung auf den Internationalen Frauentag wollen wir Frauen* aus der LSBTTIQ*-Community mit Frauen mit und ohne Behinderung zusammenbringen und uns austauschen. Hierzu trifft am Dienstag, den 07.03.2017, von 17:30 bis 19 Uhr der Safer Space von Wandlungsbedarf e.V. auf den Gesprächskreis des BiBeZ für Frauen mit und ohne Behinderung: Im Wohnzimmer des BiBeZ e.V. laden wir gemeinsam zum Erfahrungsaustausch ein. Wir wollen zum Weltfrauentag neue Perspektiven kennenlernen und uns gegenseitig empowern. Das Thema des Abends ist Coming Out. Egal, ob es um Behinderung oder sexuelle Orientierung bzw. geschlechtliche Identität geht, immer wieder gibt es Situationen im Leben, in denen mensch sich outen muss. Wie jede_r damit umgeht und wie solche Situationen gemeistert werden können, gilt es gemeinsam herauszufinden.

Bitte meldet euch bis Freitag, den 3.3. per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Wir freuen uns auf euch und eure Erfahrungen!

  • Termin: Dienstag, 07.03.2017 von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr
  • Ort: Wohnzimmer des BiBeZ e.V., Alte Eppelheimer Str. 40/1, 69115 Heidelberg, Raum 1.12
  • Weitere Details: Bitte Anmeldung bis Freitag, den 3.3. per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.
  • Veranstaltende: Wandlungsbedarf e.V., BiBeZ e.V.

 

Mannheim

Zur Situation in der Türkei: als Aktivistin und Künstlerin in Istanbul
Foto-Vortrag und Gespräch mit Ceren Saner

Die Fotografin Ceren Saner versteht sich als künstlerisch-dokumentarisch arbeitende Aktivistin und setzt sich mit Themen wie Freundschaft, Liebe und Familie unter anderem im Leben von lsbttiq Menschen in ihrer Heimatstadt Istanbul auseinander. Vor dem Hintergrund aktueller Repressionen und gewalttätige Übergriffe gegen LSBTTIQ in der Türkei berichtet Ceren Saner in ihrem Vortrag über ihre eigene Kunst, ihr Leben in der türkischen Metropole sowie die aktuelle Situation für die lsbttiq Community.

Die Veranstaltung wurde möglich durch die Kooperation von PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. mit dem COMMUNITY art CENTER Mannheim, und in Zusammenarbeit mit dem 7 LETTERS COLLECTIVE (Berlin) sowie die Förderung durch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim.

  • Termin: Samstag, 04.03.2017, Beginn 19:00 Uhr
  • Ort: COMMUNITY art CENTER Mannheim, Mittelstr. 17, 68169 Mannheim
  • Eintritt: frei
  • Weitere Details: Ceren Saner spricht Türkisch, zudem wird es eine deutsche Übersetzung geben. Mehr Informationen hier oder direkt per Nachfrage an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Veranstaltende: PLUS e.V.

 

Tübingen

Party zum Internationalen Frauentag
Das Frauencafé achtbar Tübingen lädt ein zum Feiern

Lasst uns mit euch eine rauschende Party feiern ! Unsere beiden Djanes Gabi und Swoosh heizen euch ein und gemeinsam tanzen wir bis in die frühen Morgenstunden und zelebrieren unser "Frau-Sein". "Es ist sehr wichtig, in Bewegung zu sein, ein Ziel zu haben, das zu tun, was wirklich von Bedeutung ist. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas getan werden muss, dann musst du es tun." Marija Gimbutas (1921-1994), amerikanische Prähistorikerin, Anthropologin & Archäologin litauischer Herkunft

  • Termin: Samstag, 11.03.2017 von 21:00 Uhr bis ca. 3 Uhr
  • Ort: Frauencafé achtbar Tübingen, Weberstr. 8, 72070 Tübingen
  • Eintritt: Soli-Beitrag (Wir sparen für einen neuen Ofen. Eure Spenden werden uns sehr helfen!) 
  • Weitere Details: *** Exclusiv für Frauen *** Informationen sind zu finden unter  http://achtbar-tuebingen.de/index.php/veranstaltungen  oder direkte Nachfragen per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  • Veranstaltende: Frauencafé achtbar

 

Stuttgart

Gewalt ist nicht OK, oder?
Eine Straßenaktion des AK autonome Frauenprojekte zur Hauptverkehrszeit

Schilder-Flashmob zur Hauptverkehrszeit zum Thema "Gewalt gegen Frauen*". Die Aktion über mehrere Stationen richtet sich an Autofahrende, die im Stau stehen.

 

 

Archiv - Wir machen Geschichte!
Auch zum Frauentag 2014, 2015 und 2016 fanden rund um den 8. März in verschiedenen Städten Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit.

Transgender Day of Remembrance 2017

Der Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit (Transgender Day of Remembrance, TDoR) ist dem Gedenken an diejenigen gewidmet, die aufgrund von Hass oder Vorurteilen gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Der Transgender Day of Remembrance ist einer der drei gemeinsamen Aktionstage im Netzwerk neben dem Frauentag und dem IDAHO. Der Aktionstag zum TDoR gibt die Möglichkeit, den Fokus explizit auf Anliegen transsexueller und transgender Menschen zu richten. Der TDoR gibt zudem allen Verbündeten die Gelegenheit, gemeinsam mit uns voranzuschreiten und derer zu gedenken, die Opfer transphober Hassverbrechen wurden.

 

Aktionen und Sichtbarkeit!

Auch in diesen Jahr finden wieder in ganz Baden-Württemberg rund um den TDoR unterschiedlichste Aktionen gegen Transfeindlichkeit und für mehr Akzeptanz von Transgeschlechtlichkeit und der Vielfalt von Geschlecht statt. Mehrere Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen rund um den 20.11. verschiedene Aktionen auf die Beine und bieten so Raum für Austausch und Sichtbarkeit. In Mannheim und Heidelberg haben sich zudem zum dritten Mal Netzwerker_innen und andere Organisationen zum Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017 zusammengeschlossen und bieten Film, Party, Workshops, Vorträgen und Diskussionen.

Aktionen zum TDoR 2017 in Baden-Württemberg im Überblick:

 

Heidelberg: 14. November 2017, 18-20:30 Uhr – Workshop – Warm-up. Reclaim Your Body

Ihr möchtet euch mehr bewegen, fühlt euch jedoch weder in Fitnessstudios noch Sportvereinen wohl. Zudem fehlt vielleicht das Geld für einen Yogakurs oder ähnliches. Daheim alleine abmühen macht auch keinen Spaß. Dann kommt doch im November zu Wandlungsbedarf e. V. in die Breidenbach Studios. Wir wollen gemeinsam mit euch einen Raum schaffen, frei von Bodyshaming, institutionalisierter Diskriminierung, Leistungszwang, Wettbewerb und anderem doofen Zeugs, um ein positives Körpergefühl zu erlangen. Spaß an der Bewegung und die Wahrnehmung des eigenen Körpers in achtsamer Gesellschaft sind unser Ziel.

Bei diesem ersten Treffen im November geht es uns vorrangig um eure individuellen Wünsche und Bedürfnisse. Dabei möchten wir zu Beginn im Dialog eure Wünsche mit unserem Know-how zusammenführen, um für diese und zukünftige Veranstaltungen ein passendes Programm zu gestalten. Langfristig soll diese Veranstaltung auf regelmäßiger Basis dienstags in den Breidenbach Studios stattfinden.

Durch das Treffen begleiten Saskia Lux (Fotografin*, ehemalige Herausgeberin* „Die Preziöse“, angehende Physiotherapeutin*) und Jan-Niklas Eberle (Physiotherapeut, Übungsleiter für Kinder- und Jugendturnen).

  • Termin: 14.11., 18 - 20:30 Uhr
  • Ort: Breidenbach Studios, Hebelstr. 18, 69115 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Wandlungsbedarf e.V. im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Aktuelle Informationen: Facebook

Wandlungsbedarf e.V. ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Heidelberg: 16. November 2017, 21 Uhr - Konzert Dorian Wood

„I finally feel I deserve to enjoy all of it“, schreibt Dorian Wood in einem queeren Coming-of-Age-Essay, den er kürzlich veröffentlichte. Alles heißt: seine Musik, sein Körper und seine Sexualität, die gleichermaßen von außen auferlegte Grenzen und Kategorien sprengen und auf der Bühne eine mitreißende Kraft und Wucht entfalten.

Geboren in Echo Park, Kalifornien, als Kind nicaraguanischer und costa-ricanischer Eltern begann Dorian Wood schon in jungen Jahren, Musik zu machen. Er transzendiert Genregrenzen und Stile, verbindet Elemente aus Folk und Spiritual mit seiner Heldin Björk und Inspirationsquellen wie Anohni, Nina Simone, Tom Waits, Nick Cave und Yma Sumac - Künstler*innen, mit denen er seine lyrische Kraft, Melancholie und Schonungslosigkeit, Gefühle zu zeigen, teilt. Seine Videos sind ein „fat, brown, queer riot“ gegen Hypermaskulinität, Fat-Shaming und Fetischisierung eines Körpers, der gelernt hat, zwischen offen zur Schau gestelltem Rassismus, Ekel und Obsession zu navigieren. Im aktuellen Video für den Song „Corpulenxia“ subvertiert er seine Erfahrung der Exotisierung und Ablehnung und inszeniert seinen Körper als Ort furchtloser, genderqueerer Sexualität. Auch live legt er in radikaler Weise sein Herz offen und besticht als Hypnotiseur und Verzauberer.

  • Termin: 16.11., 21 Uhr (Einlass 20 Uhr)
  • Ort: Karlstorbahnhof KlubK, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Karlstorbahnhof KlubK im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Eintritt: 19 € (VVK 16 € + VVK Gebühr) über www.karlstorbahnhof.de

 

Heidelberg: 18. November 2017, 20:30 Uhr - Film „A Real Boy“ & Party in der UnheilBar

Als unkommerzielle Alternative zur queeren Partyszene wurde die UnheilBar vor 20 Jahren in Heidelberg gegründet. Zum ersten Mal ist die UnheilBar dieses Jahr Teil der Trans*Aktionswochen! Freut euch auf unkommerzielles Partyvergnügen mit den DJ*anes der Unheil-Bar und Freund*innen - Unheilbar meets Trans*Aktionswochen!

Wir starten den Abend mit dem Film „A Real Boy“, einem berührenden Film über das Erwachsenwerden, Transition und Familie, der schon auf über 70 internationalen Festivals gezeigt wurde und zahlreiche Preise gewonnen hat. Mehr Infos zum Film: http://realboymovie.com

  • Termin: 18.11., Einlass 20:30 Uhr, Film 21 Uhr, Party 23 Uhr
  • Ort: Villa Nachttanz, Im Klingenbühl 6, 69123 Heidelberg
  • Veranstalter_in: UnheilBar im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Eintritt: Offen für alle interessierten Menschen. Bis 21 Uhr sind Film und Party kostenfrei. Wer später kommt, zahlt 3 Euro Unkostenbeitrag.
  • Aktuelle Informationen: Facebook

 

Mannheim: 19. November 2017, 17 Uhr - Lesenachmittag - Ich bin ein Mädchen, was denkt ihr denn?

Wenn Kinder zum Ausdruck bringen, dass das ihnen bei der Geburt zugewiesene Geschlecht nicht richtig ist, beginnt eine spannende und oft herausfordernde Reise für sie und ihre Familien. Familienangehörige von trans*Kindern lesen aus Texten, die im Laufe solcher Reisen entstanden sind. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Trans-Kinder-Netz e. V. und der Darmstädter Elterninitiative Kim & Alex.

trans-kinder-netz e. v. begann 2012 als Elterninitiative, um anderen Eltern von trans*Kindern und trans*Jugendlichen samt deren Angehörigen – natürlich auch den Kindern und Jugendlichen – Mut zu machen und vor allem mit Informationen und Rat zur Seite zu stehen. Wir sind ein internationaler Verein von Eltern und Familienangehörigen von minderjährigen trans*Kindern. Unseren Kindern ein glückliches Leben frei von Stigmatisierung und Ausgrenzung zu ermöglichen und ihnen das Gefühl zu geben, geliebt und unendlich wertvoll zu sein, ist unser Anliegen.

Bei kim & alex treffen sich Familien mit Kindern, die sich anders entwickeln, als die gesellschaftliche Norm es aufgrund des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts erwartet. Unser Elterntreff findet in allen ungeraden Monaten am dritten Montag des Monats in Darmstadt statt. Außerdem organisieren wir regelmäßig Familientreffen, bei denen Kontakte unter Eltern und Kindern geknüpft und gepflegt werden können. Die genauen Orte, Termine und Aktivitäten können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfragt werden.

  • Termin: 19.11., 17 Uhr
  • Ort: Café Vogelfrei, C3 20, 68159 Mannheim                       
  • Veranstalter_in: Trans-Kinder-Netz e. V. und die Darmstädter Elterninitiative Kim & Alex im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Eintritt: Kostenfrei, offen für alle interessierten Menschen, Kinder sind herzlich willkommen.

 

Freiburg: 20. November 2017, 17:30-18:30 Uhr - Mahnwache zum International Transgender Day Of Remembrance

Anlässlich des Transgender Day of Remembrance (Gedenktag für die Opfer von Transphobie) am 20. November wird Queeramnesty Freiburg eine Mahnwache auf dem Platz der Alten Synagoge (Ecke Bertoldstraße, gegenüber des Stadttheaters) abhalten. Wir treffen uns dazu am Montag, den 20.11.2017 ab 17:30 Uhr bis ca. 18:30 Uhr und möchten Euch alle herzlich dazu einladen, Euch zu uns zu stellen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Transgender- und Regenbogenflaggen sind natürlich gern gesehen, ansonsten wird die Versammlung in stiller Atmosphäre stattfinden. Über Euer zahlreiches Erscheinen freuen wir uns sehr!

  • Termin:  20.11., 17:30-18:30 Uhr
  • Ort: Innenstadt Freiburg, Platz der Alten Synagoge
  • Veranstalter_in: Queeramnesty Freiburg
  • Aktuelle Informationen: Facebook

 

Heidelberg: 20. November 2017, 16-18 Uhr - Workshop - Queere Kinderbücher - Trans* und nicht binäre Geschichten im Fokus

„Bist du ein Mädchen oder ein Junge?“ Vielen Menschen fällt es leicht darauf zu reagieren und die Person, die die Frage gestellt hat, bekommt meist eine eindeutige Antwort. Was ist aber, wenn die Antwort darauf „Sowohl als auch.“ oder „Keins von beidem.“ lautet? Was ist, wenn die Frage nicht beantwortet werden kann oder will? Wer sich anders definiert als das, was ihr_ihm bei der Geburt als Geschlecht zugeschrieben wurde, muss oft mit Fragen umgehen, über die sich der Großteil unserer Gesellschaft noch nie Gedanken gemacht hat. Anhand von queeren Kinderbüchern werden wir gemeinsam erkunden, welche Rollen und Vorstellungen mit Geschlecht verknüpft werden und Kinder- und Bilderbücher lesen und betrachten, die sich jenseits des binären Geschlechtersystems bewegen.

das queerfeministische kollektiv ist eine Gruppe von Aktivist*innen, die sich gegenseitig empowern und unterstützen. Wir engagieren uns mit vollem Einsatz für das Aufbrechen starrer gesellschaftlicher Denkmuster und des binären Geschlechtersystems. Heteronormatives Kategoriendenken lehnen wir ab, sowie alles, was Menschen in Muster drängt, in die sich nicht reinpassen. Unser entschiedenes Motto: be tender to all gender!

Zwei Mitglieder des Kollektivs mit pädagogischem und gesellschaftswissenschaftlichem Hintergrund führen den Workshop durch.

  • Termin: 20.11., 16-18 Uhr
  • Ort: Familiencafé glücklich, Landhausstr. 3, 69125 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Queerfeministisches Kollektiv im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Aktuelle Informationen: Facebook

 

Karlsruhe: 20. November 2017, 18-20 Uhr - Mahnwache zum International Transgender Day Of Remembrance

Geplant ist gemeinsam mit dem queeren Jugendtreff La Vie und Transtalk beide Karlsruhe eine Mahnwache mit Fotos auf Schildern von Opfern transphober Gewalt. Es werden die Namen verlesen mit Altersangaben. Die Mahnwache findet in der Innenstadt statt. Der genaue Ort wird über facebook bekannt gegeben (queeramnesty Karlsruhe). An einem Stand wird Informationsmaterial zu Transgender verteilt. Besucher/Teilnehmer nach Möglichkeit schwarz gekleidet. Genauer Ort über facebook.

  • Termin: 20.11., 18-20 Uhr
  • Ort: Innenstadt Karlsruhe (wird noch bekannt gegeben)
  • Veranstalter_in: Queeramnesty Karlsruhe und LaVie Karlsruhe

Queeramnesty Karlsruhe ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Konstanz: 20. November 2017, 17:30-20:30 Uhr – Vortrag über Transphobie, Akzeptanz und Toleranz + Film

Christin Löhner, selbst Transfrau und Beraterin bei der dgti e.V. - Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität – sowie Gründerin und Leiterin der einzigen Trans* Selbsthilfegruppe im Hegau im Umkreis von 100 Kilometern, wird an diesem Tag, zu diesem Anlass in der Uni Konstanz im Raum R0513 einen etwa 40 Minütigen Vortag zu den Themen Transphobie, Akzeptanz und Toleranz, sowie über ihr eigenes Leben halten. Im Anschluß an den Vortrag wird ein Film zum Thema gezeigt werden.

Sehr herzlich eingeladen ist Jede*r die oder der sich mit diesem Thema identifiziert, sich damit beschäftigt oder die oder der interessiert daran ist, die Zustände zu ändern und zu bessern.

Der Eintritt ist frei, es werden Getränke zum Selbstkostenpreis ausgegeben.

  • Termin: 20.11., 17:30 – 20:00 Uhr
  • Ort: Uni Konstanz, Raum R0513, Gebäude R, Universitätsstr. 10 · 78464 Konstanz
  • Veranstalter_in: Trans* SHG Hegau
  • Aktuelle Informationen: Facebook

Trans* SHG Hegau ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Mannheim: 20. November 2017, 19:30 Uhr - Aktuelle Leitlinien und Behandlungsrealität – Vielfalt von Geschlecht

Mari Günther stellt die wichtigsten Aspekte der aktuellen Leitlinie der AWMF „Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und Trans*Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung“ vor, kann auf die Entwicklung der entsprechenden Richtlinien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen verweisen und einen Zwischenstand zur Entwicklung der Behandlungsleitlinie für Kinder und Jugendliche darstellen. Außerdem sollen Fragen zu psychischer Symptomatik hinsichtlich deren Kausalität, „Komorbidität“ oder als Lösungsversuch in einer als überwiegend feindlich wahrgenommen Umwelt betrachtet werden. 

Mehr Infos zur Leitlinienentwicklung hier – Mari Günther, Jg. 1970, Dipl.-Gemeindepädagogin, systemische und Familientherapeutin, Mitarbeit bei der Entwicklung der AWMF-Leitlinie „Geschlechtsdysphorie“ – Die Veranstaltung ist mit 3 Fortbildungspunkten bei der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg akkreditiert.

  • Termin: 20.11., 19:30 Uhr
  • Ort: PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim (Unsere Räume befinden sich im 4. OG und sind sowohl durch das Treppenhaus, als auch über einen Aufzug erreichbar.)
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017
  • Aktuelle Informationen: Facebook

PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Neu-Ulm: 20. November 2017, 18:30 - 21:30 Uhr - Filmvorführung "Mein Sohn Helen" - Veranstaltung zum Transgender Day of Remembrance - TDoR

Der "CSD.Ulm.Neu-Ulm" e.V. und der "Freundeskreis Trans Ulm" freuen sich in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Ninety-Minute Films GmbH euch zur Filmvorführung von "Mein Sohn Helen" ins Café DÁrt in Neu-Ulm einladen zu dürfen. Der Transgender Day of Remembrance -TDoR (Gedenktag für die Opfer von Transphobie), ist ein jährlich am 20. November stattfindender Gedenktag, an dem der Opfer transphober Gewalt gedacht wird.

An diesem Abend zeigen wir den Film "Mein Sohn Helen", einen deutschen Fernsehfilm des Genres Dramedy von Regisseur Gregor Schnitzler aus dem Jahr 2015 über eine Jugendliche Person mit transsexuellem Hintergrund. Ein großartiger Film mit u.a. Heino Ferch und Jannik Schümann... Anschließend entzünden wir ein Lichterherz des Gedenkens für die Opfer von transphober Gewalt. - Für alle Menschen die gerne noch etwas über den Film oder das Thema sprechen wollen bieten wir auch eine offene Diskussionsrunde...

  • Termin: 20.11., 18:30-21:30 Uhr
  • Ort: Café D'Art, Augsburger Str. 35, 89231 Neu-Ulm
  • Veranstalter_in: Freundeskreis Trans Ulm und CSD Ulm.Neu-Ulm e.V.
  • Aktuelle Informationen: Facebook

Freundeskreis Trans Ulm und CSD Ulm.Neu-Ulm e.V. sind Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Stuttgart: 20. November 2017, 18:30 - 21:30 Uhr - Kundgebung gegen Transfeindlichkeit

Zum "Transgender Day of Remembrance" findet in Stuttgart an zentraler Stelle auf der Königstrasse/Ecke Marstallstrasse am Montag, den 20.11.2017, von 17 bis 18 Uhr eine Kundgebung gegen Transfeindlichkeit statt - organisiert von Janka und mitgetragen von TransMann e.V. Stuttgart und TransidentX e.V. Kommt vorbei!

  • Termin: 20.11., 17-18 Uhr
  • Ort: Stuttgart, Königstrasse / Ecke Marstallstrasse
  • Veranstalter_in: Janka in Kooperation mit TransMann e.V. Stuttgart und TransidentX e.V.
  • Aktuelle Informationen: Facebook

TransMann e.V. Stuttgart und TransidentX e.V. sind Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.


Heidelberg: 21. November 2017, 19:30 Uhr - Vortrag & Diskussion: Refugees welcome? Queere Geflüchtete in Deutschland

Immer wieder sehen sich Menschen gezwungen, ihre Heimatländer zu verlassen, weil sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität massive Ausgrenzung und Verfolgung erfahren. Gleichzeitig ist ein Ankommen in Deutschland für LSBTTIQ-Geflüchtete – lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Geflüchtete – keineswegs gleichbedeutend mit Sicherheit und Schutz vor Diskriminierung oder Gewalt.

Alia Khannum spricht über die besondere Situation queerer Geflüchteter in Deutschland, von Vorbehalten in der Gesellschaft und auch rechtlichen Hürden. Im Anschluss an ihren Vortrag diskutiert Khannum mit Geflüchteten des Projekts „HOPE - Help and Participation for Igbtiq refugees“ und der Projektleiterin und Ethnologin Cara Schwab von PLUS e. V.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Erfahrung weiter-leben“ des „Reallabor Asylsuchende in der Rhein-Neckar-Region“. Aktuelle Informationen und Details zum Programm finden sich auf der Veranstaltungshomepage www.erfahrung-weiter-leben.com

Alia Khannum ist Transaktivistin und arbeitet für den LSVD, das Schwule Netzwerk NRW und die Geflüchtetenselbstorganisation „Queer Refugees for Pride“.

  • Termin: 21.11, 19:30 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Heidelberg / Saal, Bergheimer Str. 76, 69115 Heidelberg
  • Veranstalter_in: schwarzweiss e. V. und PLUS e.V. im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017

PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Heidelberg: 22. November 2017, 18 Uhr - Vortrag & Diskussion - Antifeministische Einsätze gegen sexuelle und geschlechtliche Vielfalt - Anmerkungen aus historischer und aktueller Perspektive

Als 2013 bekannt wurde, dass die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg im Rahmen einer Neufassung des Bildungsplanes „Sexuelle Vielfalt“ zu einem Querschnittsthema machen wollte, führte dies zu einer vehementen Reaktion von Gegner*innen des Vorhabens, unterschiedliche geschlechtliche Identitäten wie zum Beispiel Trans* und sexuelle Orientierungen in Schule und Unterricht zu thematisieren. Eine Petition aus dem christlich-konservativen Milieu gegen die Regierungspläne wurde von über 190.000 Menschen befürwortet, zudem entwickelte sich eine kontinuierliche Demonstrationstätigkeit, organisiert von einer Gruppe, die sich „Besorgte Eltern“ nennt. Es wird zum Kampf gegen „Genderwahn“ und „Verschwulung“ aufgerufen und es werden Untergangsszenarien der sozialen Ordnung beschworen. In meinem Vortrag werde ich kurz die Ereignisse seit dem Bekanntwerden der Regierungspläne zusammenfassen und sie als Grundlage für weitere Überlegungen nehmen: es erscheint mir notwendig, die geführten Auseinandersetzungen auf die hinter ihnen liegenden Begründungszusammenhänge zu untersuchen und zu überlegen, worum hier eigentlich gestritten wird. Dazu werde ich einige Parallelen zwischen der aktuellen und der Situation Deutschlands am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert ziehen – in dieser Zeit erfasste eine kulturkritische Strömung Teile des Bürgertums, die als Antwort auf als bedrohlich wahrgenommene Modernisierungsprozesse verstanden werden kann. Zudem gilt es, die Rolle des strategischen Einsatzes eines durch die Regierungspläne angeblich gefährdeten Kindeswohles genauer zu analysieren.

Dr. Klemens Ketelhut ist staatl. anerkannter Heilerziehungspfleger, Studium der Fächer Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Rehabilitationspädagogik in Oldenburg und Halle/Saale, Promotion in historischer Erziehungswissenschaft, akademischer Mitarbeiter an der Universität Heidelberg im Verbundprojekt Heidelberg School of Education. Forschungsschwerpunkte: Kulturkritik und völkisches Denken, soziale Bewegungen, Inklusion, aktuelle Fragen der Gender- und Queerstudies.

  • Termin: 22.11., 18 Uhr
  • Ort: Neue Universität / HS 4a, Universitätsplatz 1, 69117 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Heidelberger Initiative für Identität und Geschlechtlichkeit im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017

Heidelberger Initiative für Identität und Geschlechtlichkeit ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Mannheim: 23. November 2017, 17-19 Uhr, Jugendtreff - Offener St*ernchen-Nachmittag

Wir, die sT*ernchen, sind eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener zwischen 13 und 22 Jahren, die ihr bei Geburt zugewiesenes Geschlecht nicht als bindend empfinden oder empfunden haben. Bei uns sind alle willkommen, die sich als trans*, inter*, non-binär, genderqueer oder etwas anderes definieren, egal wo sie herkommen. Bei unseren Treffen seit Januar 2017 geht es darum uns gegenseitig kennenzulernen, gemeinsam etwas zu unternehmen, Freund*innen und Unterstützung zu finden und zusammen in einer akzeptierenden Umgebung Spaß zu haben. Unter anderem kochen wir gemeinsam, veranstalten Spieleabende, schauen Filme, gehen Bowlen, machen Ausflüge oder quatschen auch einfach nur über das, was uns bewegt. Unser Ziel ist es, gemeinsam ein abwechslungsreiches, nicht-kommerzielles Freizeitangebot zu gestalten, bei dem sich die Teilnehmer*innen aktiv einbringen können, und in dem jede*r Raum bekommt sich auszuprobieren und einfach so sein zu können wie er*sie ist, ohne Rollenerwartungen ausgesetzt zu sein.

Am offenen Nachmittag laden wir alle ein, die uns kennenlernen und mit uns ein Treffen verbringen möchten.

  • Termin: 23.11., 17-19 Uhr
  • Ort: PLUS e.V., Max-Joseph-Str. 1, 68167 Mannheim
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017

PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg. Die Jugendgruppe sT*ernchen erreicht ihr per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mannheim: 23. November 2017, 20 Uhr, Abschluss-Konzert - Transfony - Der Weg zu sich selbst

„Transfony – der Weg zu sich selbst“, von und mit Sarah Rafaela Saenz – eine emotionale Orgelsinfonie, die musikalisch in keine Schublade passt. Sie verarbeitet das Thema ihrer Angleichung (zu sich selbst) in Musik und Text. Beide bilden eine Einheit, ihre Gedanken, Gefühle, Erlebnis und Kritik.

Neben ihrer Trauer um die Opfer transphober Gewalt vermittelt ihre Komposition ein hoffnungsvolles Schauen auf ein selbstbestimmtes Leben. Ihre Musik und Botschaft ist ein Spagat zwischen dem Verständlichen und der Komplexität gleichermaßen. Mit ihrer – biographischen – Musik zeigt sie: Der Weg ist schwer, aber es lohnt sich! Es ist ein deutliches Ja zu sich selbst, ein Ja zu „Du darfst sein, der du bist!“. Es ist die Wirkung dessen, was endlich richtig wird.

  • Termin: 23.11., 20 Uhr
  • Ort: Schlosskirche Mannheim, Bismarckstr. 14, 68161 Mannheim
  • Veranstalter_in: Heidelberger Initiative für Identität und Geschlechtlichkeit im Bündnis Trans*Aktionswochen Mannheim & Heidelberg 2017

Heidelberger Initiative für Identität und Geschlechtlichkeit ist Mitglied im Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

 

Wofür steht TDoR?

TDoR steht für den englischen Bezeichnung Transgender Day of Remembrance, auf Deutsch Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit. Der TDoR ist weltweit den Menschen gewidmet, die aufgrund von Hass und Ablehnung gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Obgleich sich nicht jede Person, der während des Transgender Day of Remembrance gedacht wird, selbst als Transgender verstanden hat – also Transsexuelle, Drags, Transidente, Cross-Dresser und viele mehr –, wurden sie alle ein Opfer der Gewalt, die auf Voreingenommenheit und Transfeindlichkeit beruht.

Der TDoR findet jedes Jahr am 20. November statt. Dieses Datum wurde gewählt, um Rita Hester zu ehren, deren Ermordung am 28. November 1998 der Anstoß war für das Web Projekt "Remembering Our Dead" (an unsere Toten erinnernd) sowie für eine Kerzenlicht-Nachtwache, die zum ersten Mal 1999 in San Francisco stattfand. Die Ermordung Rita Hesters ist – wie die meisten Anti-Transgender-Mordfälle – bis heute noch nicht aufgeklärt.

Der TDoR ist gleichzeitig der Abschluss der Transgender Awareness Week, welche in diesem Jahr vom 14. bis 20. November 2017 stattfindet. Diese Aktionswoche vor dem TDoR bietet den Rahmen, gezielt Sichtbarkeit für transsexuellen, transgender und gender-nonkonformen Menschen zu schaffen und aufzuklären über die Vielfalt von Geschlecht. Sie zielt auf Sichtbarkeit, Aufklärung und Empowerment.

 

Archiv

Wir machen Geschichte!

Zum TDoR 2013, 2014, 2015 und 2016 fanden rund um den 20.11. in verschiedenen Städten zahlreiche Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit:

Internationaler Frauentag 2018

Seit über 100 Jahren wird der 8. März als Internationaler Frauentag gefeiert. An diesem Tag demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Frauen in vielen Bereichen unserer Welt „unsichtbar“ gemacht werden. Ebenso erinnert der Tag an den Einsatz und das große Engagement vieler, vieler Frauen für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

2018 ist ein besonderes Jahr, weil im November 1918 der Kampf der Frauen um ihr Wahlrecht in Deutschland endlich erfolgreich war. Schon vor 100 Jahren gehörten vielen starke Lesben und bisexuelle Frauen zu den Aktivist_innen, die ihre Stimme für eine selbstverständliche politische Teilhabe von Frauen erhoben haben. Auch heute geht es noch um die Frage der Beteiligung von Frauen an der Politik - wie die Forderung des Landesfrauenrats nach einer Reform des Landeswahlrechts in Baden-Württemberg zeigt. Selbstverständlich unterstützt auch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg diesen Ruf nach Beteiligung und wirbt für Beteiligung am Smartmob dazu.

Mit vielen anderen zusammen ruft daher auch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württmberg auf, sich an Aktionen zum Internationalen Frauentag zu beteiligen. Die Sichtbarkeit aller Frauen in ihrer ganzen Vielfalt ist wichtig. Die Vielfalt weiblicher Lebens- und Seinsformen wird erkennbar durch die Sichtbarkeit von Lesben, bisexuellen Frauen, transsexuellen Frauen, queeren Frauen, transgender Frauen und intersexuellen Frauen und ihren Mitstreiter_innen.

 

Mehrere Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg sind mit eigenen Veranstaltungen dabei:

 

bestenfalls alles: Pittoreske Identitätskrisen mit Lautlachfaktor

Lesung -  7. März 2018, 19:30 - 21:30 Uhr in Mannheim

Die Schriftstellerin und Spoken-Word-Performerin Tania Witte stellt in Mannheim ihre queeren Berliner Stadtgeschichten vor. Die Trilogie erzählt von der Suche nach der eigenen Identität, der Sehnsucht nach einem Zuhause und Liebe und dem Balancieren auf nicht-normativen Lebensentwürfen. „Wittes Lesungen haben nichts von der andächtigen Stille des Literaturestablishments, das nur vom gelegentlichen Rascheln einer Seite unterbrochen wird. Tania Witte macht daraus Performances.“ Neues Deutschland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem COMMUNITYartCENTERmannheim. Eintritt frei

 

GOOD NEWS - Zeitungsperformance

Performanz auf dem Marktplatz - 8. März 2018, 11 - 13 Uhr in Stuttgart

Mitarbeiterinnen autonomer Frauenprojekte zeigen sich ab 11.00 Uhr als lebende Skulpturen auf dem Martplatz in Stuttgart. Zum Internationalen Frauentag lesen sie überdimensionale Zeitungen mit guten Nachrichten für Frauen. Es sind Nachrichten aus aller Welt, aus Deutschland und direkt aus Stuttgart. Gerne können Sie mit den Leserinnen ins Gespräch kommen. Eine kleine markttypische Überraschung zum Mittnehmen erwartet Sie zudem. Wir freuen uns über Ihren Besuch zu den üblichen Marktzeiten.

  • Adresse: Marktplatz Stuttgart
  • Veranstalter_innen: AK autonome Frauenprojekte (mit Fetz e.V.)
  • Weitere Informationen: Homepage

 

From #metoo to #wetoo - let´s start a revolution

Nachttanzdemonstration -  8. März 2018, 19:30 - 22:30 Uhr

Anlässlich des Internationalen Frauentages rufen wir Aktivistinnen der Initiative Queerfeminismus Stuttgart zu einer Nachttanzdemonstration durch die Stuttgarter Innenstadt auf! Wir werden tanzend und lautstark durch die Straßen ziehen, an den Zwischenstops Reden hören und anschließend feiern. 100 Jahre nach Einführung des Wahlrechtes für Frauen in Deutschland, strotzt die Gesellschaft immer noch vor Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen. Gewalt und Diskriminierungen sind vielerorts allgegenwärtig. Die Nachttanzdemo will zum Ausdruck bringen: „wir lassen uns nicht einschüchtern, wir sind laut, wir sind vielfältig, wir stehen zusammen und erobern den öffentlichen Raum“. Gemeinsam fordern wir ein, was allen zusteht! Unser Recht: … auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung; … auf körperliche und seelische Unversehrtheit; … auf berufliche und persönliche Gleichstellung; … sich im öffentlichen Raum frei bewegen zu können; … zu feiern, ohne belästigt zu werden; … auf ein selbstbestimmtes Leben unabhängig des Aufenthaltsstatus; … auf ein Leben jenseits von Stereotypen! Feminismus geht uns alle an, denn Sexismus, Diskriminierung und sexualisierte Gewalt sind allgegenwärtig und nicht das Problem Einzelner. Lasst uns gemeinsam für die Rechte aller einstehen – jenseits von Kategorien, wie Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter, Behinderung, Körpernormen und Klasse!

  • Adresse: Oberer Schloßgarten 6, 70173 Stuttgart (vor dem Opernhaus)
  • Veranstalter_innen: Queerfeminismus Stuttgart
  • Weitere Informationen: Facebook-Veranstaltung und Homepage

 

Smartmob für eine Wahlrechtsreform JETZT!

Eine Aktion des Landesfrauenrats Baden-Württemberg - 8. März 2018, 13.30 bis 14.30 Uhr in Stuttgart

Als Mitglied des Landesfrauenrats (LFR) weisen wir zudem gerne auf den Smartmob unter dem Motto: Wahlrechtsreform JETZT! hin, welche den Anspruch von Frauen im Land auf paritätische Vertretung im Landtag setzt. Mit Schuhen Vielfalt zeigen auf dem pinken Teppich: http://www.lfrbw.de/veranstaltungen-2/

  • Adresse: Stuttgart, Schlossgarten beim Eckensee vor dem Opernhaus (am Rand der Bannmeile in Sichtweite des Landtags)
  • Veranstalter_innen: Landesfrauenrat Baden-Württemberg

 

„Das Outing zahlt sich aus!?“ – Offen lesbisch und erfolgreich im Beruf

Workshop -  16. März 2018, 16 - 19 Uhr in Mannheim

Viele Unternehmen haben sich inzwischen Diversity / Vielfalt auf die Fahnen geschrieben. Dennoch gibt es noch immer viele Gründe, sich am Arbeitsplatz nicht zu outen. Oft kostet es ja schon viel Kraft, sich als Frau zu behaupten. Aber was kostet das Auslassen und Verschweigen? In diesem Workshop laden wir ein, die eigenen Erfahrungen des beruflichen Alltags und der Karriereplanung im Austausch mit anderen und anhand eines kurzen Vortrags zu reflektieren. Gemeinsam erarbeiten wir dann Ideen und (Kraftquellen) Strategien für die nächsten Schritte. Bei Interesse stellt Gabriele Daniel das Modell „Erfolgsteam“ vor, so dass evtl. ein Erfolgsteam für lesbische Frauen starten kann.

Dank der Kooperation mit der Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim können wir diesen Workshop kostenfrei anbieten. Anmeldung bitte bis zum 8.3. bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0621-3362110.

  • Leitung: Gabriele Daniel (Dipl.-Soziologin, Laufbahnberaterin ZLM, Systemische Beraterin (GST), Leiterin Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim) und Margret Göth (Dipl.-Psychologin, app. Psychologische Psychotherapeutin, Psychodrama-Therapeutin, Geschäftsführerin von PLUS).
  • Adresse: PLUS e.V., Max-Joseph-Str.1 - 68167 Mannheim
  • Veranstalter_innen: PLUS e.V. und Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim
  • Weitere Informationen: Homepage und Facebook-Veranstaltung

 

Herbei mit den Frauen*rechten! Heraus mit der Lesbengeschichte!

Vorbereitungstreffen für den Dyke*March Rhein-Neckar 2018 - 19. März 2018, 19 - 21 Uhr in Mannheim

Aus Anlaß des Jubiläums 100 Jahre Frauenwahlrecht trägt der Dyke*March Rhein-Neckar 2018 das Motto: "Heraus mit den Frauen*rechten! Heraus mit der Lesbengeschichte!" Damit erinnert der Dyke*March Rhein-Neckar daran, dass das Frauenwahlrecht im Wesentlichen durch den vielfältigen Kampf der radikalen oftmals lesbischen/frauenliebenden Stimmrechtskämpferinnen erkämpft wurde. Durch kreative, teils provokanten, stets bewussten Regelverletzungen - auch mit tödlichem Ausgang - schrieben diese Stimmrechtskämpferinnen die Geschichte der deutschen Demokratie neu. Wir verdanken ihnen, dass "die andere Hälfte der Menschheit" in die Logik des deutschen Parlamentarismus implementiert werden konnte. Es ist auch das Vermächtnis dieser frauenliebenden Stimmrechtskämpferinnen, dass die männliche Parlamentskultur um die weibliche bereichert wurde. Allerdings ist dieser Aspekt weitestgehend unbekannt; als historische Tatsache kaum erforscht und noch weniger tradiert. Für die Sichtbarkeit von Lesben, lesbischen Vorbilder in Geschichte und Gegenwart und für reale Verbesserungen heute, dafür kämpfen wir und fordern radikalen Humanismus für Frauen*.

  • Adresse: Stadthaus Mannheim N1, Raum 3 im 2.OG
  • Veranstalter_innen: Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt Heidelberg-Ludwigshafen-Mannheim, Paisley-Party Mannheim, Queerfeministisches Kollektiv Heidelberg
  • Weitere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Archiv - Wir machen Geschichte!
Auch zum Frauentag 2014, 2015, 2016 und 2017 fanden rund um den 8. März in verschiedenen Städten Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit.

Transgender Day of Remembrance 2018

Der Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit (Transgender Day of Remembrance, TDoR) ist dem Gedenken an diejenigen gewidmet, die aufgrund von Hass oder Vorurteilen gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Der Transgender Day of Remembrance ist einer der drei gemeinsamen Aktionstage im Netzwerk neben dem Frauentag und dem IDAHO. Der Aktionstag zum TDoR gibt die Möglichkeit, den Fokus explizit auf Anliegen transsexueller und transgender Menschen zu richten. Der TDoR gibt zudem allen Verbündeten die Gelegenheit, gemeinsam mit uns voranzuschreiten und derer zu gedenken, die Opfer transphober Hassverbrechen wurden. Seit 2013 ist unser Netzwerk dabei.  

 

Aktionen und Sichtbarkeit!

Auch in diesen Jahr finden wieder in ganz Baden-Württemberg rund um den TDoR unterschiedlichste Aktionen gegen Transfeindlichkeit und für mehr Akzeptanz von Transgeschlechtlichkeit und der Vielfalt von Geschlecht statt. Mehrere Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen rund um den 20.11. verschiedene Aktionen auf die Beine und bieten so Raum für Austausch und Sichtbarkeit.

Aktionen zum TDoR 2018 in Baden-Württemberg im Überblick:

 

Freiburg: Human Library - Eine Veranstaltung im Rahmen von Trans*it - Geschlechter. Räume. Wandeln. 

Jedes Jahr findet weltweit am 20. November der Transgender Day of Remembrance (TDoR) als Gedenktag für die Opfer transphober Gewalt statt. Wir begehen diesen Tag mit einer Human Library, einer Veranstaltung, bei der Trans*Personen als menschliche Bücher zu Wort kommen und von ihren ganz speziellen persönlichen Erfahrungen erzählen – sowohl von positiven als auch von Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung. Im Dialog mit dem Publikum geht es darum, eigene Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen und durch die persönlichen Geschichten der Bücher zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zu gelangen. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Reihe Trans*it - Geschlechter. Räume. Wandeln. vom fz* (feministisches zentrum freiburg e. V.) und TransAll Freiburg.

  • Termin: 20.10.2018, 16:30 - 18:30 Uhr
  • Ort: Hörsaal 2006, Kollegiengebäude II, Platz der Alten Synagoge 1, Freiburg i. Br.
  • Veranstalter_in:  TransAll Freiburg und fz* - feministisches zentrum freiburg e. V. 
  • Eintritt: frei
  • Weiterführende Informationen: hier

 

Heidelberg: Non-normative Gender Identities and Migration/Flight/Asylum in Germany

When it comes to discussing issues relating to LGBTIQ refugees and migrants in Germany, sexual orientation is always taken as the starting point and has almost become synonymous with gay cis-men, around whom much service provision, (media) representation, and policy-making still revolves. Therefore, in this upcoming networking event, we would like to shift the emphasis from sexual orientation to gender identity as the starting point, not in isolation, but in its intersectionality with experiences of flight, migration, racism, and sexual orientation, among other identities. The networking event shall bring together a diverse group of people from the LBTI/LWTI*? and non-binary communities and from the larger activist, education, social work, and NGO landscape in Germany.

  • Termin: 09.11.2018, 11:00 bis 17:30 Uhr. 
  • Ort: Musik- und Singschule, Kirchstraße 2, 69115 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in Kooperation mit PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.
  • Eintritt: frei
  • Weiterführende Informationen: im Programm zur Trans*Aktionswochen Heidelberg or kindly contact Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

Heidelberg: Charlotte von Mahlsdorf. Die Bekannteste Trans* Person der DDR. Vortrag von Dr. Christian Könne.

„Ich bin meine eigene Frau“ nannte sie ihre Autobiographie und tatsächlich war sie in ganz verschiedener Hinsicht eine besondere Frau. Als Lothar Berfelde geboren, schaffte Charlotte es nach dem Zweiten Weltkrieg das Gutshaus in Berlin-Mahlsdorf zu erhalten, worin sie mit bemerkenswerter Energie und einem enormen Organisationstalent, die auch den widrigen Bedingungen im Sozialismus stand hielten, ihr Gründerzeit Museum einrichtete. Dass sie darin der entstehenden Schwulen- und Lesbenbewegung der DDR eine Heimstatt bot, war ebenso, wie die Leistung dieses Museum überhaupt und quasi mit der eigenen Hände Arbeit errichtet zu haben, einer der Gründe, weshalb Charlotte von Mahlsdorf in den 1990er Jahren das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde und dies, obwohl sie zeitweise als IM der Staatssicherheit der DDR geführt worden war. Dass Charlotte daneben auch im einzigen schwulen Kino-Film der DDR „Coming out“ mitspielte, mag da schon nicht mehr verwundern. Die Lebensleistung Charlottes wurde schließlich damit geehrt, dass ihr Berliner Bezirk 2018 eine Straße nach ihr benannte.

  • Termin: 13.11.2018, 19:00 Uhr. 
  • Ort: Psychologisches Institut, Übungsraum B, Haupstraße 47 - 51, 69117 Heidelberg. 
  • Veranstalter_in: Queerreferat Universität Heidelberg
  • Eintritt: frei.
  • Weiterführende Informationen: im Programm zur Trans*Aktionswochen Heidelberg

 

Heidelberg: Liddy Bacroff. Artist*in, Laufbursche, Transvestit Jahrgang 1908. Vortrag von Wolfgang Knapp.

Im falschen Körper geboren zu sein, ist auch im 21. Jahrhundert eine enorme persönliche Herausforderung. Umso mehr in der Zeit des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, abseits der großen Metropolen. Liddy Bacroff wurde 1908 als Heinrich Habitz in Ludwigshafen am Rhein geboren und durchlief ihre persönliche Emanzipation in einer Epoche gesellschaftlicher Ausgrenzung und politischer Verfolgung. Ihr Weg führte sie von Ludwigshafen über Mannheim und Berlin nach Hamburg. Dort konnte Heinrich endlich Liddy sein – bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten … Liddy hat nur wenige Spuren hinterlassen. Doch zwischen den Zeilen der überlieferten „amtlichen“ Dokumente lässt sich Persönliches und Privates herauslesen. Der Mannheimer Kulturwissenschaftler Wolfgang Knapp begibt sich auf Spurensuche zur Person und Kunstfigur Heinrich/Liddy. Neben der Verfolgungsgeschichte geht es in dem Bildervortrag um Strategien der Emanzipation und Selbstverwirklichung, um Wechselbeziehungen zwischen Identität und Zeitgeist und um Nachwirkungen einer ungewöhnlichen Biografie bis in die heutige Zeit.

  • Termin: 15.11.2018, 19 Uhr.
  • Ort: Psychologisches Institut, Übungsraum B, Hauotstraße 47-51, 69117 Heidelberg.
  • Veranstalter_in: Queerreferat der Universität Heidelberg.
  • Eintritt: frei.
  • Weiterführende Informationen: im Programm zur Trans*Aktionswochen Heidelberg.

 

Heidelberg: Wir lesen gemeinsame queer Kinderbücher. Trans* und nicht-binäre Geschichten im Fokus.

„Bist du ein Mädchen oder ein Junge?“ Vielen Menschen fällt es leicht darauf zu reagieren und die Person, die die Frage gestellt hat, bekommt meist eine eindeutige Antwort. Was ist aber wenn die Antwort darauf „Sowohl als auch.“ oder „Keins von beidem.“ lautet? Was ist, wenn die Frage nicht beantworten werden kann oder will? Wer sich anders definiert, als das, was ihr_ihm bei der Geburt als Geschlecht zugeschrieben wurde, muss oft mit Fragen umgehen, über die sich der Großteil unserer Gesellschaft noch nie Gedanken gemacht hat. Anhand von queeren Kinderbüchern werden wir gemeinsam erkunden, welche Rollen und Vorstellungen mit Geschlecht verknüpft werden und Kinder- und Bilderbücher lesen und betrachten, die sich jenseits des binären Geschlechtersystems bewegen. Offen für alle und Kinder sind herzlich willkommen. 

 

Karlsruhe: Film "GENDERBENDE" beim PRIDE PICTURES 25. Queer Film Festival Karlsruhe

GENDERBENDE ist eine einfühlsame Dokumentation über sieben queere Persönlichkeiten, die sich niemals männlich oder weiblich gefühlt haben, sondern immer irgendwo dazwischen. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in ihre Welten, fernab von binären Denkweisen. Regisseurin Sophie Dros spielt bewusst mit den auf- kommenden Kuriositäten, die etwa entstehen durch Interesse oder Unverständnis für alles außerhalb der Gendernorm. Und so drängt sich die Frage auf, ob nicht jede*r irgendwie genderfluid ist, der*die nicht in die eingebrannte binären Genderstrukturen passt. Auf der anderen Seite verbinden viele Menschen mit „gender- fluid“ ein ständiges hin und her, des „mal männlich-, mal weiblich-Fühlens“.

Aber was, wenn ich mich doch einfach immer gleich und vor allem richtig fühle in meinem Körper? Und lediglich die Wahrnehmung für Außenstehende meist nicht der meinigen entspricht? Es sind die Schranken in den Köpfen, die bisweilen Hindernisse darstellen. Als genderqueerer Mensch geht es nicht darum sich einzuordnen, schon gar nicht in Schubladen. So führt der Versuch im Film, die Pro- tagonist*innen zu einer binären Aussage über sich zu bringen, bestenfalls zum Schmunzeln und lässt sie auf dem Weg zu einer Antwort mächtig kreativ werden. Der Film verdeutlicht eindringlich, dass zum Bestehen in einer überwiegend binär geprägten Welt vor allem eines gehört: Eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. So lässt sich der Film auch als Appell verstehen, die bi- nären Denkstrukturen aufzubrechen – wenigstens zu überdenken – und stattdessen den individuellen Charakter eines Menschen genauer zu betrachten: Wenn jede*r einfach so sein darf, wie es sich für ihn*sie rich- tig anfühlt, braucht es keine Schubladen, sondern nur ein gutes Gespür für sich selbst.

 

Konstanz: Vortrag von Christin Löhner und Werke der Trans*Künstlerin Elena Ehret

Unter der Überschrift "Konstanz stellt sich Queer* für Vielfalt und gegen Transphobie und Homophobie" hält Christin Löhner im Rahmen des Internationalen Transgender Day Of Remembrance (#TDoR) einen Vortrag. Am 20. November 2018 ist der Internationale Transgender Gedenktag für die Opfer der Transphobie. Weltweit werden Transgender-Personen gedemüdigt, gemobbt, misshandelt und vergewaltigt – jährlich verlieren dabei rund 350 von ihnen ihr Leben. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zum Vortrag von Christin Löhner ein, der durch die Werke der Trans*Künstlerin Elena Ehret gerahmt wird (Universität Konstanz, Raum Y310). Die Referentin ist selbst eine transsexuelle Frau und wird uns über die Toleranz und Intoleranz gegenüber transgeschlechtlichen Personen sowie aus eigener Erfahrung ihrer Transidentität erzählen.

Zur Referentin: Christin Löhner kämpft seit Jahren gegen Transphobie und für die Anerkennung des Rechts auf Selbstbestimmung des individuell empfundenen Geschlechts. Sie engagiert sich politisch, indem sie Vorträge an Schulen und Universitäten hält, und hat eine Selbsthilfeinitiative für transgeschlechtliche Menschen im Hegau und Bodenseekreis gegründet. Die Vortragende ist offizielle Beraterin bei der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. und erste Vorstandsvorsitzende des Christopher Street Day in Konstanz/Kreuzlingen e.V. Darüber hinaus vertritt sie das Thema Transgeschlechtlichkeit äußerst aktiv im Rahmen der Antidiskriminierungsarbeit immer wieder in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen, in den sozialen Medien und im eigenen Blog, um für mehr Rechte und Toleranz für Transgender-Personen einzustehen.

  • Termin: 20.11., 17:00 – 18:30 Uhr
  • Ort: Universität Konstanz, Raum Y310, Universitätsstr. 10 · 78464 Konstanz
  • Veranstalter_in: Universität Konstanz, Trans* SHG Hegau und Deutschen Gesellschaft für Transindentität und Intersexualität e. V. (dgti)
  • Eintritt: frei
  • Weiterführende Informationen: Facebook, hier oder per Email nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mannheim: Erzählcafé „Trans* sein – ich werden“

Im Rahmen des TDoR lädt die Gruppe sT*ernchen zum Erzählcafé unter dem Motto: „Trans* sein - ich werden“ ein. Eingeladen ist dazu eine Transfrau, die von ihren Erfahrungen des Coming-Outs und der Transition in den 80er Jahren erzählen wird, einer Zeit, in der das Transsexuellen-Gesetz beschlossen wurde und damit in Deutschland erstmals ein rechtlicher Rahmen entstand, der ermöglichte legal im eigenen Geschlecht zu leben.

Alle Menschen sind herzlich eingeladen den Erzählungen zu lauschen und ihre eigenen Erlebnisse zum Thema einzubringen und sich auszutauschen, wie es früher war und wie sich die Situation dazu heute im Vergleich darstellt. Moderation: Jana Höflmayr

  • Termin: 22.11.2018, Beginn 19:00 Uhr
  • Ort: Räume des PLUS e.V., Max-Joseph-Str.1, 68167 Mannheim (4. Stock mit Fahrstuhl)
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit dem LSBTI-Beauftragten der Stadt Mannheim 
  • Eintritt: frei, Spende möglich.
  • Weiterführende Informationen: hier, im Programm zur Trans*Aktionswochen Heidelberg oder per Email nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Pforzheim: Vortrag "LSBATIQ-Buchstabensuppe und Heteronormativität als strukturelle Marginalisierung"

Eine Einführung und Auffrischung. Referentin: Annika Spahn - Doktorandin an den Universitäten Basel und Freiburg, Forschungsprojekt: Heteronormative Gewalt in Wissensproduktion und Behandlungspraxis der Sexualmedizin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Braunschweiger Zentrum für Gender Studies. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Queer Studies, feministische und queere Medizinkritiken, Biopolitik und Medizin, Heteronormativität, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Schule. Mitbegründerin des Queer Lexikons (www.queer-lexikon.net), einer online-Anlaufstelle für LSBATIQ-Jugendliche.

Für die Teilnahme ist kein Vorwissen nötig! Nach dem Vortrag wird es eine offene Austauschrunde geben. Anmeldungen bitte bis 19.11.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 07231/441110. Für Nachfragen stehen wir Ihnen gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

  • Termin: 23.11.2018, 15:00 bis ca. 18:00 Uhr
  • Ort: Goldschmiedeschulstraße 6, Pforzheim
  • Veranstalter_in: Queer Space Pforzheim 
  • Eintritt: frei, Spende erwünscht.  - Um Anmeldung wird gebeten
  • Weiterführende Informationen: per Email nachfragen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Stuttgart: Kundgebung zum Transgender Day of Remembrance 2018 "Gemeinsam gegen Diskriminierung"

Im Zuge des internationalen Gedenktags 2018 für die weltweit ermordeten transsexuellen und transgender Menschen veranstalten Projekt 100%MENSCH, dgti e.V. AK Baden-Württemberg und die Queerdenker Stuttgart eine Kundgebung zum Transgender Day of Remembrance. Menschen aus der trans* Community werden auf dem Schloßplatz in Stuttgart von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen. Die Reden und Kerzenaktionen werden musikalisch einfühlsam von der Sängerin Vivien umrahmt. Zum Abschluss gedenken wir den innerhalb des letzten Jahres Ermordeten in einem emotionalen Filmbeitrag.

 

Stuttgart: Lesung und Diskussion zum Transgender Day of Remembrance

Zum Transgender Day of Remembrance* veranstaltet die AG queer DIE LINKE, Kreisverband Stuttgart, in Kooperation mit der Buchhandlung Erlkönig eine Lesung mit anschließender Diskussion. Tamara Kristine Kailuweit (Maschinenbau-Ingenieurin, Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg) und July Schmidt (Lyrikerin, DIE LINKE) lesen u.a. aus den Büchern "Das dänische Mädchen", "Helga", so wie "Als ich Amanda wurde" und diskutieren mit Matthias Ehm (LAG DIE LINKE. queer Baden-Württemberg) über die gesellschaftliche und rechtliche Situation transsexueller und transgender Menschen.

  • Termin: 20.11.2018, 20:30 Uhr
  • Ort: Buchhandlung Erlkönig, Nesenbachstraße 52, Stuttgart
  • Veranstalter_in: AG queer DIE LINKE, Kreisverband Stuttgart, in Kooperation mit der Buchhandlung Erlkönig.
  • Eintritt: frei
  • Weiterführende Informationen: hier


 

Wofür steht TDoR?

TDoR steht für den englischen Bezeichnung Transgender Day of Remembrance, auf Deutsch Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit. Der TDoR ist weltweit den Menschen gewidmet, die aufgrund von Hass und Ablehnung gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Obgleich sich nicht jede Person, der während des Transgender Day of Remembrance gedacht wird, selbst als Transgender verstanden hat – also Transsexuelle, Drags, Transidente, Cross-Dresser und viele mehr –, wurden sie alle ein Opfer der Gewalt, die auf Voreingenommenheit und Transfeindlichkeit beruht.

Der TDoR findet jedes Jahr am 20. November statt. Dieses Datum wurde gewählt, um Rita Hester zu ehren, deren Ermordung am 28. November 1998 der Anstoß war für das Web Projekt "Remembering Our Dead" (an unsere Toten erinnernd) sowie für eine Kerzenlicht-Nachtwache, die zum ersten Mal 1999 in San Francisco stattfand. Die Ermordung Rita Hesters ist – wie die meisten Anti-Transgender-Mordfälle – bis heute noch nicht aufgeklärt.

Der TDoR ist gleichzeitig der Abschluss der Transgender Awareness Week, welche in diesem Jahr vom 14. bis 20. November 2017 stattfindet. Diese Aktionswoche vor dem TDoR bietet den Rahmen, gezielt Sichtbarkeit für transsexuellen, transgender und gender-nonkonformen Menschen zu schaffen und aufzuklären über die Vielfalt von Geschlecht. Sie zielt auf Sichtbarkeit, Aufklärung und Empowerment.

 

TDoR, Internationale Frauentag und IDAHO - Gedenk- und Feiertage des Netzwerks

Der Transgender Day of Remembrance ist neben Internationalem Frauentag (8.3.) und Internationalem Tag gegen Homophobie (17.5.) einer der drei Gerdenk- und Feiertage, um die sich jährlich öffentlichen Aktionen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg gruppieren. Diese drei Gedenktage stellen jeweils ein wichtiges Anliegen des Netzwerks in den Mittelpunkt, welche immer auch die ganze Community betreffen.

 

Archiv

Wir machen Geschichte!

Zum TDoR 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 fanden rund um den 20.11. in verschiedenen Städten zahlreiche Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit:

Internationaler Frauentag 2019

Seit über 100 Jahren wird der 8. März als Internationaler Frauentag gefeiert. An diesem Tag demonstrieren Frauen weltweit für ihre Rechte. Der Internationale Frauentag steht für das Credo: Niemand kann von mir etwas verlangen und niemand darf mir etwas verbieten, allein weil ich eine Frau, ein Mann, oder keins von beidem bin. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht Grund für Diskriminierung, Unsichtbar-Machen oder Gewalterfahrung sein.

 

Aktionen und Sichtbarkeit!

Mit vielen anderen zusammen ruft daher auch das Netzwerk LSBTTIQ auf, sich an Aktionen zum Internationalen Frauentag zu beteiligen. Die Sichtbarkeit aller Frauen in ihrer ganzen Vielfalt ist wichtig. Erst mit der Sichtbarkeit von Lesben, bisexuellen Frauen, transsexuellen Frauen, queeren Frauen, transgender Frauen und intersexuellen Frauen und ihren Mitstreiter_innen wird die Vielfalt weiblicher Lebens- und Seinsformen erkennbar. Das Geschlecht eines Menschen, sexuelle Orientierung oder andere Zugehörigkeiten dürfen nicht länger Grund für Diskriminierung, Ausgrenzung und Verschweigen sein. 

In diesem Jahr gedenkt das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg zum 8. März der Vorkämpfer_innen der Frauenrechte. Näheres dazu in der Pressemeldung.

Mehrere Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen rund um den 8.3. verschiedene Aktionen auf die Beine und bieten so Raum für Austausch und Sichtbarkeit für und mit Lesben, bisexuellen Frauen, transsexuellen Frauen, queeren Frauen, transgender Frauen und intersexuellen Frauen und ihren Mitstreiter_innen:

 

Kennlern-/Vernetzungstreffen für aktive (queere) Frauen* und solche, die es werden wollen

HEIDELBERG: Austausch und Vernetzung - 7. März 2019 um 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

Das Autonome Queerreferat der Universität Heidelberg und PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. laden ein, die bestehenden Angebote und aktive Frauen* kennenzulernen und miteinander in Kontakt zu kommen. So entsteht ein besseres Bild, was alles möglich ist und was vielleicht noch entstehen kann. Herzlich eingeladen sind alle neugierigen Frauen*. Moderation: Prof. Dr. Karen Nolte (Medizinhistorikerin, Universität Heidelberg)

Workshop - Was wollen lesbische und queere Frauen heute?

MANNHEIM: Wünsche an die Community und die Politik - 12. März 2019 um 19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

50 Jahre Stonewall Riots - lassen wir uns inspirieren von der Kraft und Wut, die lesbische und queere Frauen in New York und weltweit gezeigt haben. Was wollen lesbische und queere Frauen heute? Vor 6 Jahren stellte PLUS diese Fragen schon einmal, bei Interesse können wir darauf zurückschauen. Wir laden ein zu einem Austausch untereinander, um gemeinsam Wünsche zu formulieren, konkrete Ideen und neue Kraft zu entwickeln. Moderation: Kim Engels Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Mann-heim als Frauen-Ort" anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März.

  • Veranstaltende: PLUS - Psychologische Lesben- und Schwulenberatung in Kooperation mit dem COMMUNITYartCENTERmannheim
  • Ort: COMMUNITYartCENTERmannheim, Laurentiusstraße 16, 68167 Mannheim
  • Weiterführende Informationen: Facebook 

Lesbische Sichtbarkeit in Geschichte und Gegenwart,Teilhabe, Respekt und Wertschätzung einfordern.

MANNHEIM: Infoveranstaltung zum Dyke*March Rhein-Neckar 2019 - 18. März 2019 um 19.30 Uhr bis ca. 21 Uhr

Am 9. August wird der Dyke*March Rhein-Neckar wieder in Heidelberg sein. Wir stellen das Motto 2019 vor, berichten über die (inter-)nationalen Wurzeln der Dyke*Marches und klären, warum sich lesbische/queere Frauen* am Vorabend eines CSDs eigenständig formieren - weltweit.Ebenso stellen wir die Besonderheit des Dyke*Marches Rhein-Neckar mit den Platzumbenennungen in Heidelberg nach lesbischen Frauen* der (Lokal)Geschichte vor. Nach Berlin (2013), Köln und Hamburg ist der Dyke*March Rhein-Neckar der erste in Süddeutschland und in einer kleineren Stadt. Entlang den Flüssen Rhein-Neckar werden queere Menschen in der Fläche eines Bundeslandes (Ba-Wü) und darüber hinaus (RLP und H), aufgerufen sich zivilgesellschaftlich für geschlechtergerechte Demokratie und Geschichtspolitiken sowie für feministische Solidarität zu engagieren. Das Motto 2019 erinnert an Jubiläen wie: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Grundgesetz, 50 Jahre Stonewall Inn Krawalle in NYC, 25 Jahre Lesben-Frühlingstreffen und Geschichtssvermittlung in Heidelberg. Für das Rahmenprogramm und für Redebeiträge am Dyke*March können bis 30.April Themen vorgeschlagen werden. Gerne greifen wir den Kampfruf der Suffragetten auf,reflektieren Demokratie für Menschen weiblichen Geschlechts, den Beginn der international ausgerichteten queeren Bürger*innenrechtsbewegung.

  • Veranstaltende: Initiativgruppe „Dyke*March Rhein-Neckar“
  • Ort: Stadthaus Mannheim, N 1 (kompette Anschrift in der Quadratestadt), Raum 3
  • Weiterführende Informationen: dykemarchrheinneckar.de

LE(S)BEN in Mannheim - Eine andere Stadtgeschichte im Gehen

MANNHEIM: Stadtrundgang - 30. März 2019 um 16 Uhr bis ca. 17:30 Uhr

Eine Geschichte der Neuen Frauenbewegung ist ohne frauenliebende Frauen nicht denk- noch tradierbar. Mit Beginn der größten Revolution des 20. Jahrhunderts (Helke Sander) stehen Lesben offen zu ihrem Begehren, wehren sich gegen alltägliche Diskriminierung auf Grund ihrer Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht und greifen aktiv in die politischen Geschäfte der Bundesrepublik ein. Mit großem Erfolg. Der Stadtrundgang folgt ihren vielfältigen Spuren, die sie in Mannheim hinterlassen haben. - Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Mannheim statt.

  • Veranstaltende: Lesbisch-schwule Geschichtswerkstatt Rhein-Neckar
  • Ort: Startpunkt Spitalkirche, E6 1-3, 68159 Mannheim (Quadratestadt Mannheim - komlette Anschrift)
  • Weiterführende Informationen: ilonascheidle.de
  • Eintritt: frei, Spenden willkommen.

Female Pleasure - Filmvorführung zum Internationalen Frauenkampftag

STUTTGART: Film und Austausch - 8. März 2019 um 20:30 Uhr bis ca. 22:30 Uhr

Das Bündnis Vielfalt für Alle aus Stuttgart, u.a. mit Abseitz, dem Sportverein für Schwule, Lesben & Freunde in Stuttgart, lädt alle Interessierte am 08. März 2019, um 20:30 Uhr ins Zentrum Weissenburg in Stuttgart zu einem gemeinsamen Filmabend mit anschließender offener Diskussionsrunde ein. - Getränke gibt es vor Ort und für kleine Snacks ist gesorgt. Spenden sind willkommen.

Hintergrund: Der Film begleitet fünf mutige, starke, kluge Frauen aus fünf verschiedenen Religionen/ Kulturen, die sich gegen patriarchale Strukturen, die Repression der weiblichen Sexualität ihrer kulturellen und religiösen Gemeinschaften auflehnen. Er zeigt ihren Kampf für eine selbstbestimmte weibliche Sexualität und für ein gleichberechtigtes, respektvolles Miteinander unter den Geschlechtern. 

  • Veranstaltende: Bündnis Vielfalt für Alle, Zentrum Weissenburg, Abseitz Stuttgart e.V.
  • Ort: Zentrum Weissenburg, Weißenburgstr. 28A, 70180 Stuttgart, Minni Wertheimer Saal
  • Weiterführende Informationen: keine
  • Eintritt: frei.  

Internationaler Frauentag mit Holzmarktspektakel

TÜBINGEN: Infostand und Singen - 8. März 2019 von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr (am Holzmarkt) und ab 18.30 Uhr bis open end im Großen Saal im Sudhaus

Das Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs (baf e.V.) beteiligt sich mit einem Infostand am Holzmarktspektakel des Frauennetzwerks 8. März Tübingen ein. Es gibt Gelegenheit zum Austausch an zahlreichen Infoständen, ein offenes Mikro, Musik, Tanz und Spektakuläres. Zur Abendveranstaltung am Internationalen Frauentag im Tübinger Sudhaus trägt baf e.V. gemeinsam mit Courage e.V. das historische Ritual des gemeinsamen Singens des Liedes "Brot und Rosen" bei.

  • Veranstaltende: Frauennetzwerk 8. März der Universitätsstadt Tübingen, Stabsstelle Gleichstellung und Integration der Universitätsstadt Tübingen
  • Ort: Holzmarktspektakel 15-17; Sudhaus e.V., Hechinger Straße 203, Tübingen
  • Weiterführende Informationen: baf-tuebingen.defnwtuebingen.blogspot.com
  • Eintritt: frei 

Party zum Internationalen Frauentag 

TÜBINGEN: Gemeinsam Tanzen und Feiern - 9. März 2019 um 19 Uhr bis ca. 2 Uhr

Lasst uns mit euch eine rauschende Party in den 9.März feiern ! zuerst mit Standardtanz und anschliessend heizt euch Karin ein und gemeinsam tanzen wir bis in die frühen Morgenstunden.  Beginn: 19:00 Uhr Standartanz ab 21:00 Diskoparty *** Exclusiv für Frauen *** Eintritt: Soli-Beitrag! 

 

 

Internationale Frauentag, IDAHO und TDoR - Gedenk- und Feiertage des Netzwerks

Der Internationalem Frauentag (8.3.) ist neben Transgender Day of Remembrance (20.3.) und Internationalem Tag gegen Homophobie (17.5.) einer der drei Gerdenk- und Feiertage, um die sich jährlich öffentlichen Aktionen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg gruppieren. Diese drei Gedenktage stellen jeweils ein wichtiges Anliegen des Netzwerks in den Mittelpunkt, welche immer auch die ganze Community betreffen.

 

Archiv

Wir machen Geschichte!

Auch zum Frauentag 2014, 2015, 20162017 und 2018 fanden rund um den 8. März in verschiedenen Städten Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit.

Transgender Day of Remembrance 2019

Der Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit (Transgender Day of Remembrance, TDoR) ist dem Gedenken an diejenigen gewidmet, die aufgrund von Hass oder Vorurteilen gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Der Transgender Day of Remembrance ist einer der drei gemeinsamen Aktionstage im Netzwerk neben dem Frauentag und dem IDAHO. Der Aktionstag zum TDoR gibt die Möglichkeit, den Fokus explizit auf Anliegen transsexueller und transgender Menschen zu richten. Der TDoR gibt zudem allen Verbündeten die Gelegenheit, gemeinsam mit uns voranzuschreiten und derer zu gedenken, die Opfer transphober Hassverbrechen wurden. Seit 2013 ist unser Netzwerk dabei.  

In der Pressemitteilung zum TDoR erinnert das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg daran, dass in der Diskussion um das Verbot der sogenannte "Konversionstherapien" zum einen die konkreten Bedarfe transsexueller und transgender Menschen zu berücksichtigen. Zum anderen sollten Personen, denen durch sogenannte „Konversionstherapien” Schaden zugefügt wurde, Ansprüche auf Schadenersatzleistungen geltend machen können - ein Gedanke, der bisher wenig Öffentlichkeit fand. 

 

Aktionen und Sichtbarkeit!

Auch in diesen Jahr finden wieder in ganz Baden-Württemberg rund um den TDoR unterschiedlichste Aktionen gegen Transfeindlichkeit und für mehr Akzeptanz von Transgeschlechtlichkeit und der Vielfalt von Geschlecht statt. Hervorzuheben sind dazu auch wieder die  Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar (siehe dazugehörigen Programmflyer). Mehrere Mitgliedsorganisationen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg stellen rund um den 20.11. verschiedene wundervolle Aktionen auf die Beine und bieten so Raum für Austausch und Sichtbarkeit. 

Aktionen zum TDoR 2019 in Baden-Württemberg im Überblick:

 

 Trans*Empowerment Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene
Wir sind stärker zusammen!

In diesem Workshop werden wir unsere Erfahrungen und unser Wissen miteinander teilen. Wir werden über Diskriminierungserfahrungen sprechen können und über Glücksmomente. Und dabei andere nette trans Leute kennenlernen und uns gegenseitig vernetzen und stärken. Empowert euch! Willkommen sind alle trans Menschen zwischen 13 und 23 Jahren, ob dyadisch oder intergeschlechtlich, nichtbinär oder binär, mit Label oder questioning.

Mica, 20 (sie/ihr): Ich habe zuletzt ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Nachmittagsbetreuung absolviert und strebe nun an Soziale Arbeit zu studieren. In meiner Freizeit mache ich Musik oder nehme Mixtapes auf. Lange habe ich mit meiner Identität zu kämpfen gehabt und Unsicherheit und Unwissenheit begleiteten mich auf meinem Weg bis hierher. Mein Coming-Out war geprägt von Ablehnung und Neufindung. Doch es hat mir geholfen heraus zu finden, wer wirklich hinter mir steht und wem ich wirklich etwas bedeute.

Aaron, 25 (er/ihn): Ich studiere derzeit Deutsch und Englisch auf Lehramt und leite eine Gruppe für trans Jugendliche. In meiner Freizeit lese ich gerne, schaue Filme, trinke Tee mit Freund*innen und mache Sport. In meiner Jugend hatte ich kaum Kontakt zu anderen trans Leuten. Mein Coming-Out hat mir gezeigt, wie wichtig unsere Gemeinschaft ist und wie viel wir uns gegenseitig helfen können. Ich freue mich, weiter dazuzulernen und mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. 

Im Rahmen der Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar veranstaltet die Trans-Jugendgruppe St*ernchen bei PLUS e.V. einen Empowerment Workshop. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber erwünscht. Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen. 

  • Termin:  16.11., 14:00-18:00 Uhr
  • Ort: PLUS e.V., Max-Joseph-Str. 1, Mannheim (mit Rollstuhl zugänglich) 
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. 
  • Aktuelle Informationen: Homepage || facebook - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Kleidertausch mit „DRAG`N TRY“

Für alle, die Lust auf ein neues Outfit haben und den eigenen Kleiderschrank etwas ausmisten wollen, veranstalten wir von Queer Youth, dem Jugendtreff für schwule, lesbische, bi-, pan- und asexuelle, queere, trans*, inter* und non-binary Jugendliche bis 23 Jahre, gemeinsam mit den sT*ernchen (PLUS e.V.) aus Mannheim einen Kleidertausch für queere Jugendliche. Außerdem wird es auch die Möglichkeit geben, sich an Drag (kunst- oder humorvolles Verkleiden in einem Geschlecht) auszuprobieren. Hier sind wir mit einem Kleiderfundus, Schminke und Tipps für euch da.   
Die Veranstaltung ist Teil der Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar. Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen. 

  • Termin:  17.11., 15:00-20:00 Uhr
  • Ort: Jugendtreff Kirchheim * Hegenichstraße 2a * 69124 Heidelberg
  • Veranstalter_in: Queer Youth Heidelberg & St*ernchen Mannheim
  • Aktuelle Informationen: facebook || Instagram - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


 Gedenkstunde zum TDOR*

Zum diesjährigen Transgender-Day of Remembrance möchten wir eine Gedenkstunde in der Karlsruher Innenstadt veranstalten. Die Gedenkstunde soll allen Opfern von trans*phober Gewalt weltweit gewidmet sein, denen  wir sichtbar und im Stillen an verschiedenen Orten an der Karlsruher Kaiserstraße gedenken wollen. Seid dabei und setzt ein Zeichen!

  • Termin:  20.11., ab 16:00 im LAVIE, 17:00-18:00 Uhr in der Karlsruher Innenstadt
  • Ort: LAViE Queeres Jugendzentrum, Ettlingerstr.9 Karlsruhe bzw. 17:00 bis 18:00 Uhr in der Karlsruher Innenstadt am Eingang zur Kaiserpassage (Kaiserstraße), am Marktplatz (neben Café am Markt) oder am Europaplatz (vor der Postgalerie)
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. 
  • Aktuelle Informationenfacebook - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Gedenkmarsch für die Opfer von Trans*Phobie 

Wir möchten ein sichtbares Zeichen gegen Trans*phobie setzen und Solidarität mit den weltweiten Opfern zeigen. Hierzu starten wir unseren Gedenkmarsch am Paradeplatz und laufen über den Marktplatz zur CityKirche Konkordien, wo begleitet durch Musik den Opfern gedacht werden kann.
Die Teilnahme ist offen für alle Menschen, die sich mit den Opfern von Trans*phobie solidarisieren möchten. Wer eine Trans*Pride-Flagge hat, möge diese gerne mitbringen. Von Parteiflaggen bitten wir abzusehen. Dress-Code: Dunkle Kleidung.
Die Veranstaltung ist Teil der Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar

  • Termin:  20.11., 17:00-18:30 Uhr
  • Ort: Mannheimer Innenstadt, Startpunkt Paradeplatz, 68161 Mannheim
  • Veranstalter_in: LSBTI Beauftragter der Stadt Mannheim, Transtreff Mannheim, Frieda - Netzwerk, CityGemeinde Hafen-Konkordien
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 Gedenkstunde auf dem Schillerplatz anlässlich des TDoR 

Im Zuge des internationalen Transgender Day of Remembrance für die 2019 weltweit ermordeten trans* Menschen veranstalten Projekt 100% Mensch, Dgti AK Baden-Württemberg, Gruppe der Eltern von trans* Kindern und die Queerdenker Stuttgart eine Gedenkstunde auf dem Schillerplatz in Stuttgart. Menschen aus der trans* Community werden von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen. Zum Abschluss gedenken wir der vielen Ermordeten in einem Filmbeitrag. Anschließend gehen wir gemeinsam zum brasilianischen Konsulat und legen dort einen Kranz nieder.

  • Termin:  20.11., 18:30-19:30 Uhr
  • Ort: Start am Schillerplatz, Stuttgart, Baden-Württemberg
  • Veranstalter_in: Projekt 100% Mensch, Dgti AK Baden-Württemberg, Gruppe der Eltern von trans* Kindern Stuttgart, Queerdenker Stuttgart
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 Märchen-Lesung anlässlich des TDoR
Das große Regenbogen Märchenbuch

Das Regenbogen Märchenbuch der Freiburger Autorin Jule Markwald behandelt in sieben unterschiedlichen Geschichten diverse LGBTQ+ Themen kindgerecht. Dafür wurde es im Oktober 2019 von Amazon mit dem Kindle Storyteller X Award ausgezeichnet. An diesem Abend wird Jule Markwald aus ihrem Buch vorlesen. Danach dürfen Fragen gestellt und darf diskutiert werden. Die Autorin lädt außerdem dazu ein, mit ihr eine Idee für ihr kommendes Kinderbuch weiterzuentwickeln, in dem die Themen Trans- und Intersexualität im Fokus stehen sollen.

  • Termin:  20.11., 19:00-20:30 Uhr (Einlass und Getränkeverkauf ab 18:30 Uhr)
  • Ort: Rosa Hilfe Freiburg, Adresse Adlerstraße 12, 79098 Freiburg
  • Veranstalter_in: Rosa Hilfe Freiburg e.V.
  • Aktuelle InformationenHomepage - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Erzähl-Café „Transition durch die Zeit“

Zwei Menschen aus zwei Generationen, die den Menschen im Rhein-Neckar-Delta viel geben, erzählen von ihren Erfahrungen und ihrem Weg zu sich in ihrer Zeit. Erzählen, sich austauschen, sich vernetzen und gemütlich beisammensitzen. Erzählen werden: Kerstin Erlewein, Selbsthilfegruppe für transsexuelle Menschen und deren Angehörige, Heidelberg und Aaron Rodriguez, Mikrobiologe und Tanzlehrer Die Moderation übernimmt Angela Jäger, Vorstand von PLUS e.V.
Willkommen sind alle, die gerne zuhören und sich austauschen möchten.  
Die Veranstaltung ist Teil der Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar. Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen. 

  • Termin:  22.11., 19:30-21:30 Uhr
  • Ort: Hagebutze, Rheinstraße 4, 69126 Heidelberg (Die Räumlichkeiten sind barrierearm.) 
  • Veranstalter_in: PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V. 
  • Aktuelle InformationenHomepage || facebook - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Queer Empowerment Workshop

empowerment ist vielschichtig, empowerment ist komplex, emotional, persönlich, politisch, ein (lebens)langer prozess. empowerment ist kraft schöpfen, sich vernetzen, gemeinsamkeiten entdecken und unterschiede feiern. empowerment ist das finden von widerstandstrategien in einer gesellschaft, die mir sagt, dass mein begehren und/oder meine geschlechtsidentität nicht passen. empowerment ist individuell, kollektiv, langsam, laut, leise, verwirrend und herausfordernd. empowerment ist wichtig.

dieser workshop richtet sich an alle personen, deren begehren nicht-heterosexuell_heteroromantisch ist oder die sich nicht als cis verstehen. du bist eingeladen zum workshop zu kommen, wenn du dich z.b. als schwul, lesbisch, biromantisch, pansexuell, asexuell, nicht-binär, trans oder genderqueer verortest. klar gibt es noch viele weitere queere identitäten. für diese ist der workshop natürlich ebenfalls geöffnet. der workshop findet in deutscher lautsprache statt und ist offen für alle geschlechter.
Die Veranstaltung ist Teil der Trans*Aktionswochen Rhein-Neckar. Der Eintritt ist frei. Spenden willkommen. 

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

  • Termin:  23.11., 10:00-16:00 Uhr
  • Ort: ZEP, Zeppelinstraße 1, Heidelberg
  • Veranstalter_in: queer_topia*, Autonomes Queerreferat der Verfassten Studierendenschaft Uni Heidelberg 
  • Aktuelle Informationen: Homepage - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


 den weg ins ungewisse wagen
Workshop zu kritischen Männlichkeiten

In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Männlichkeiten beschäftigen. Was ist eigentlich Männlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) Männlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schränken mich (meine) Männlich*keiten ein?

Diese und andere fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet. Der workshop findet in deutscher Lautsprache (mit Flüsterübersetzung auf englisch) statt und ist offen für alle Geschlechter.

  • Termin:  24.11., 10:00-16:00 Uhr
  • Ort: ZEP, Zeppelinstraße 1, Heidelberg
  • Veranstalter_in: queer_topia*, Autonomes Queerreferat der Verfassten Studierendenschaft Uni Heidelberg 
  • Aktuelle InformationenHomepage - Rückfragen gerne an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

Wofür steht TDoR?

TDoR steht für den englischen Bezeichnung Transgender Day of Remembrance, auf Deutsch Gedenktag für die Opfer von Transfeindlichkeit. Der TDoR ist weltweit den Menschen gewidmet, die aufgrund von Hass und Ablehnung gegenüber transsexuellen und transgender Menschen ermordet wurden. Obgleich sich nicht jede Person, der während des Transgender Day of Remembrance gedacht wird, selbst als Transgender verstanden hat – also Transsexuelle, Drags, Transidente, Cross-Dresser und viele mehr –, wurden sie alle ein Opfer der Gewalt, die auf Voreingenommenheit und Transfeindlichkeit beruht.

Der TDoR findet jedes Jahr am 20. November statt. Dieses Datum wurde gewählt, um Rita Hester zu ehren, deren Ermordung am 28. November 1998 der Anstoß war für das Web Projekt "Remembering Our Dead" (an unsere Toten erinnernd) sowie für eine Kerzenlicht-Nachtwache, die zum ersten Mal 1999 in San Francisco stattfand. Die Ermordung Rita Hesters ist – wie die meisten Anti-Transgender-Mordfälle – bis heute noch nicht aufgeklärt.

Der TDoR ist gleichzeitig der Abschluss der Transgender Awareness Week, welche in diesem Jahr vom 14. bis 20. November 2017 stattfindet. Diese Aktionswoche vor dem TDoR bietet den Rahmen, gezielt Sichtbarkeit für transsexuellen, transgender und gender-nonkonformen Menschen zu schaffen und aufzuklären über die Vielfalt von Geschlecht. Sie zielt auf Sichtbarkeit, Aufklärung und Empowerment.

 

TDoR, Internationale Frauentag und IDAHO - Gedenk- und Feiertage des Netzwerks

Der Transgender Day of Remembrance ist neben Internationalem Frauentag (8.3.) und Internationalem Tag gegen Homophobie (17.5.) einer der drei Gerdenk- und Feiertage, um die sich jährlich öffentlichen Aktionen des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg gruppieren. Diese drei Gedenktage stellen jeweils ein wichtiges Anliegen des Netzwerks in den Mittelpunkt, welche immer auch die ganze Community betreffen.

 

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Wir machen Geschichte!

Zum TDoR 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 fanden rund um den 20.11. in verschiedenen Städten zahlreiche Aktionen statt. Eine Übersicht der damaligen Termine halten wir als Retrospektive bereit:

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