Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg

Das Landesnetzwerk ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 120 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks. Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

So kann sich das Leben für trans und nichtbinäre Menschen endlich verbessern

Heute, am 30.06.22, hat die Bundesregierung Eckpunkte eines neuen Gesetzes zur geschlecht­lichen Selbstbestimmung von trans und nichtbinären Menschen veröffentlicht, das die Änderung von Vornamen und Personenstand von trans und nichtbinären Menschen künftig als einfachen Verwaltungsakt ermöglicht statt wie bisher im Rahmen eines zeit- und
kostenintensiven Gerichtsverfahrens, dessen Entscheidungsgrundlage zwei psychologische Gutachten bildeten
. Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg begrüßt den Inhalt dieser „Eckpunkte“ und appelliert an alle Medienschaffenden, bei diesem Thema auf eine faktisch korrekte und respektvolle Berichterstattung zu achten.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag

Der Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen (#withrefugees) steht in diesem Jahr unter dem Motto: Gemeinsam können wir alles erreichen!

Wir möchten diesen Anlass dafür nutzen, auf die besonderen Schutzbedarfe lsbttiq geflüchteter Menschen und die Arbeit unserer Themengruppe Refugees helfen aufmerksam zu machen. Bereits seit 2015 unterstützt die Themengruppe als landesweite Vernetzungs- und Arbeitsgruppe das Ankommen und die Teilhabe von lsbttiq geflüchteten Menschen in Baden-Württemberg.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

Queerfeindliche Gewalt beim CSD in Karlsruhe

Im Karlsruher Schlosspark wurden am vergangenen Samstagabend (04.06.22) Besucher_innen des CSD von einer bis zu 30-köpfigen Gruppe gezielt angegriffen. Es gab mehrere Verletzte.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg verurteilt jede Form von queerfeindlicher Gewalt und fordert die Politik auf, geeignete Maßnahmen zur systematischen Verhinderung von Hasskriminalität zu ergreifen.

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

Aufklärung an Schulen und Bildungseinrichtungen

Die Schulen sind wieder zu Begegnungsorten geworden. Ein angemessener Umgang mit der Vielfalt von Geschlecht wird damit wieder enorm wichtig. Für Lehrkräfte empfehlen wir daher unsere Broschüre Vielfalt von Geschlecht in der Schule mit vielen interessanten Informationen.

Mögliche Partner_innen für einen Projekttag findet ihr auf der Seite der Themengruppe Bildungsarbeit mit den fantastischen Aufklärungsprojekten in Baden-Württemberg.

Ein guter Tipp für Lehrkräfte ist auch die Fortbildung für sozialpädagogisches und therapeutisches Fachpersonal zu Transsexualität, Transgender und Intergeschlechtlichkeit und die Coming-Out-Begleitung im Schulkontext