Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg

Das Landesnetzwerk ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 120 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks. Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

Mehr Schutz vor physischer und psychischer Gewalt für transgender und transsexuelle Menschen!

Seit über zwanzig Jahren wird weltweit am 20. November der Transgender Day of Remembrance (TDoR) begangen. Auch wir gedenken an diesem Tag aller Opfer transfeindlicher Gewalt und möchten darauf aufmerksam machen, wie gefährlich das Leben für trans Personen auch heute noch ist.

Gewalt gegen trans Menschen hat viele Gesichter. Zum Transgender Day of Remembrance gedenken wir sowohl der Mordopfer weltweit als auch jenen Menschen, die aufgrund psychischer Gewalt – in Form von Nicht-Akzeptanz und Diskriminierung – Suizid begehen. Beides muss dringend verhindert werden!

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

10 Jahre Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg

Mit einem Festakt würdigte das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg am Samstag, 22. Oktober im QZM (Queeres Zentrum Mannheim) sein 10-jähriges Bestehen. Mit Stolz blicken wir auf das bislang Erreichte und werfen einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Neben den Vertretungen der Mitgliedsorganisationen aus ganz Baden-Württemberg waren auch zahlreiche Vertreter_innen aus der Politik geladen.

10 Jahre – das wäre nicht möglich gewesen ohne das riesengroße Engagement unserer Community! Von Herzen danken wir allen Aktiven, die uns im Laufe der letzten 10 Jahre unterstützt haben, die uns mit ihrer Energie, ihrem Weitblick und ihrem Einsatz dorthin gebracht haben, wo wir heute stehen!

Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.

Das Videogrußwort zum Jubiläum von Sven Lehmann, dem Queerbeautragen der Bundesregierung, ist hier zu sehen.

Offener Brief an Frau Außenministerin Annalena Baerbock

In den letzten zwei Jahrzehnten wurden im Iran Tausende homosexuelle Menschen hingerichtet. Die Weltöffentlichkeit, die Bundesregierung und somit insbesondre auch das Auswärtige Amt dürfen dazu nicht mehr länger schweigen. „Say her Name!“ – wir fordern Frau Außenministerin Annalena Baerbock dazu auf die ungerechte und grausame Festnahme und Inhaftierung von Sareh Sedighi-Hamedani und Elham Choobdar durch die IRGC sowie die Anschuldigungen, „Korruption auf der Erde zu verbreiten", unter anderem durch „Förderung der Homosexualität" ausdrücklich laut und prägnant zu verurteilen.

Unsere Forderung an Frau Außenministerin Annalena Baerbock: Werden Sie aktiver, und setzen Sie Ihre angekündigte feministische Außenpolitik konkret und konsequent um.

Der gesamte Text des Offenen Briefes findet sich hier.

Aufklärung an Schulen und Bildungseinrichtungen

Die Schulen sind wieder zu Begegnungsorten geworden. Ein angemessener Umgang mit der Vielfalt von Geschlecht wird damit wieder enorm wichtig. Für Lehrkräfte empfehlen wir daher unsere Broschüre Vielfalt von Geschlecht in der Schule mit vielen interessanten Informationen.

Mögliche Partner_innen für einen Projekttag findet ihr auf der Seite der Themengruppe Bildungsarbeit mit den fantastischen Aufklärungsprojekten in Baden-Württemberg.

Ein guter Tipp für Lehrkräfte ist auch die Fortbildung für sozialpädagogisches und therapeutisches Fachpersonal zu Transsexualität, Transgender und Intergeschlechtlichkeit und die Coming-Out-Begleitung im Schulkontext