Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 100 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks. Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

Alle Klippen umschifft und ein großartiges Fest gefeiert!

Mit bis zu 10.000 Teilnehmenden war der CSD Freiburg am Samstag ein buntes Ausrufezeichen für die Vielfalt von Geschlecht und sexuellen Orientierungen mitten in der Stadtgesellschaft. Solidarität hat sich bewährt.

Ein großes Dankeschön an die Organisator_innen und alle Helfenden in Freiburg und an die vielen die zu Besuch kamen.

Nach dem CSD ist vor dem Pride. In den nächsten Wochen gibt es noch in einigen Städten die Mitte der Gesellschaft zu füllen: Nach Karlsruhe und Freiburg bringen wir unsere Vielfalt in die Mitte Stuttgarts am 28. Juli 2018, setzen am 10. August 2018 zum Dyke*March Zeichen in Heidelberg und zeigen am 11. August 2018 Präsenz in Ulm und Mannheim.

Zeigt Euch, stellt Eure Forderungen und feiert Euch!

 

 

Polizei öffnet sich - Ansprechbar für LSBTTIQ

"Es darf nicht sein, dass Strafanzeigen und Vorfälle aus Angst vor Diskriminierung nicht gemeldet werden." Dieses Credo ist Grundlage für die Arbeit der Ansprechpersonen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen (AgL) bei der Polizei in Baden-Württemberg.  

2014 hatte die Polizei in Baden-Württemberg begonnen, Beamt_innen als feste Ansprechpersonen zu benennen. Zunächst nur zuständig als Kontakt für LSBT-Beschäftigte innerhalb der Polizei, stehen diese jetzt auch für Anfragen Betroffener ausserhalb der Polizei zur Verfügung. In allen Polizeipräsidien des Landes können die AgL Auskünfte und Hilfestellung geben. Kontakt zu den AgL sind hier zu finden.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg dankt VelsPolBW für die wichtige Initiative und langjähriges Engagement!

Zum IDAHO auf die Straße ! Viele Aktionen laden ein.

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homophobie (kurz: IDAHO) jährlich am 17. Mai begangen. Am Mittwoch, den 17. Mai 2017, finden auch in Baden-Württemberg unterschiedlichste Aktionen für die Akzeptanz der Vielfalt sexueller Orientierungen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, bisexuellen Menschen und allen nicht heterosexuell Liebenden statt. Details zu den Veranstaltungen hier.

Unsere Wünsche, Träume und Ideen brauchen Öffentlichkeit: Für den besonderen Schutzbedarf von LSBTTIQ Geflüchtete braucht das Land systematische Verfahren. Der Rechtskostenfonds des Vereins Homosexuelle Selbsthilfe wartet auf Spenden, damit Geflüchtete ihre rechtliche Begleitung erhalten können. Lehrer_innen benötigen Unterstützung bei der Umsetzung des Leitprinzips Vielfalt.

Mehr in der Pressemeldung hier.

 

Hoffnung nach Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem aktuellen Fall festgestellt, dass die bestehende Regelung zum Geschlechtseintrag nicht verfassungskonform ist. Das richtungsweisende Urteil enthält den klaren Auftrag, die Gesetze bis Ende 2018 zu überarbeiten. Grundrechte von Personen, die nicht Mann oder Frau sind, sind zu schützen!

Wir gratulieren und danken von ganzem Herzen Kläger_in und Aktivist_innen der Kampagnengruppe Dritte Option.

Das Urteil bringt Hoffnung für viele Menschen in Baden-Württemberg, besonders für intersexuelle, transgender, genderqueere, genderfluide Menschen mit nicht-binärem Geschlecht. Wir sind gestärkt in unserem Engagement für die Akzeptanz und Anerkennung der Vielfalt von Geschlecht.

Unsere Pressezumeldung.