Hallo beim Netzwerk LSBTTIQ

Das Landesnetzwerk Baden-Württemberg ist ein überparteilicher und weltanschaulich nicht gebundener Zusammenschluss von lesbisch-schwul-bisexuell-transsexuell-transgender-intersexuell und queer (LSBTTIQ) Gruppen, Vereinen und Initiativen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen LSBTTIQ-Mitgliedsgruppen auf Landesebene zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, zu zentralen Themen gemeinsame Positionen zu erarbeiten und gegenüber landespolitischen Entscheidungstragenden zu vertreten. Aktuell zählt das Netzwerk über 100 Mitglieder.

Mehr dazu in der Präambel des Netzwerks. Termine des Netzwerks finden sich im Kalender.

Unterstützung gesucht – Faire Asylverfahren für LSBTTIQ Geflüchtete!

LSBTTIQ Geflüchtete bedürfen eines besonderen Schutzes, um die Chance auf ein faires Asylverfahren wahrnehmen zu können. Allerdings wird bisher in keinem Bundesland der Schutzbedarf von Geflüchteten systematisch festgestellt. Die angemessene Umsetzung dieses Schutzbedarfs ist daher ein zentrales Thema für das Netzwerk.

Die Themengruppe Refugees helfen hat einen Verfahrensvorschlag erarbeitet, der die Umsetzung von Schutzgarantieren in Baden-Württemberg ermöglichen würde. Die Kurzfassung stellt die wichtigsten Punkte auf einer Seite zusammen.

Der Verfahrensvorschlag wird unterstützt u.a. vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und den Anti-Diskriminierungsbüros in BW. Danke!

Aktueller Entwurf zum Dritten Geschlechtseintrag setzt Diskriminierung fort

Das Bundesverfassungsgericht hatte letzten Herbst den Auftrag erteilt, bis Ende 2018 eine verfassungskonforme Regelung zum Geschlechtseintrag zu finden.

Seit Juni 2018 gibt es dazu einen Referentenentwurf aus dem Bundesinnenministerium. Dieser Entwurf stellt allerdings keine angemessene Umsetzung des Verfassungsgerichtsurteils dar. Vielmehr wird darin weitere Diskriminierung festgeschrieben. Diese Einschätzung teilt das Netzwerk mit vielen anderen Verbänden und fordert in seiner Stellungnahme eine konsequente Überarbeitung.

Wer selbst noch aktiv werden möchte, kann die eigenen Abgeordneten aufklären, die Petition "Gleiches Recht für jedes Geschlecht" unterzeichnen, sich selbst informieren und über Aktionen auf dem Laufenden halten bspw. bei Dritte Option oder Aktion Standesamt 2018.

Alle Klippen umschifft und ein großartiges Fest gefeiert!

Mit bis zu 10.000 Teilnehmenden war der CSD Freiburg am Samstag ein buntes Ausrufezeichen für die Vielfalt von Geschlecht und sexuellen Orientierungen mitten in der Stadtgesellschaft. Solidarität hat sich bewährt.

Ein großes Dankeschön an die Organisator_innen und alle Helfenden in Freiburg und an die vielen die zu Besuch kamen.

Nach dem CSD ist vor dem Pride. In den nächsten Wochen gibt es noch in einigen Städten die Mitte der Gesellschaft zu füllen: Nach Karlsruhe und Freiburg bringen wir unsere Vielfalt in die Mitte Stuttgarts am 28. Juli 2018, setzen am 10. August 2018 zum Dyke*March Zeichen in Heidelberg und zeigen am 11. August 2018 Präsenz in Ulm und Mannheim.

Zeigt Euch, stellt Eure Forderungen und feiert Euch!

 

 

Polizei öffnet sich - Ansprechbar für LSBTTIQ

"Es darf nicht sein, dass Strafanzeigen und Vorfälle aus Angst vor Diskriminierung nicht gemeldet werden." Dieses Credo ist Grundlage für die Arbeit der Ansprechpersonen gleichgeschlechtlicher Lebensweisen (AgL) bei der Polizei in Baden-Württemberg.  

2014 hatte die Polizei in Baden-Württemberg begonnen, Beamt_innen als feste Ansprechpersonen zu benennen. Zunächst nur zuständig als Kontakt für LSBT-Beschäftigte innerhalb der Polizei, stehen diese jetzt auch für Anfragen Betroffener ausserhalb der Polizei zur Verfügung. In allen Polizeipräsidien des Landes können die AgL Auskünfte und Hilfestellung geben. Kontakt zu den AgL sind hier zu finden.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg dankt VelsPolBW für die wichtige Initiative und langjähriges Engagement!